Google+ ist ein Überraschungserfolg: Die User strömen in Scharen in das erst vor wenigen Tagen gestartete soziale Netzwerk von Google. Es sollen bereits Millionen sein. Auch Mark Zuckerberg hat einen Account bei Google+. Ironie des Schicksals: Der Facebook-Gründer war der Google+-User mit den meisten Followern, den meisten Freunden, die aufmerksam alles verfolgten, was Zuckerberg zu sagen hatte.

Das war Zuckerberg dann wohl doch ein bisschen unheimlich. Er hat kurzerhand die Einstellungen verändert und so radikal für mehr Privatsphäre gesorgt. Jetzt ist keiner seiner Einträge mehr öffentlich zu sehen, nur noch seine Freunde bekommen mit, was er treibt und sagt. Das dürfte die Aufmerksamkeit enorm reduzieren. Auch die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin haben ihre Privatsphäre justiert und sind jetzt weniger öffentlich bei Google+ unterwegs.

Vielleicht hilft das den Herren, ein gewisses Verständnis für den Bedarf nach Privatsphäre zu entwickeln. Hoffen wir es mal.