Das Prinzip von Wikileaks kennt mittlerweile wohl fast jeder: Wikileaks ist eine Plattform, auf der man Informationen hinterlegen kann, die für die Öffentlichkeit von Interesse sein könnten. Hinweise auf Missstände zum Beispiel, oder Dokumente, die Mauscheleien aufdecken. Das hat in der Vergangenheit schon prima funktioniert.

Aber: Es könnte noch besser gehen. Deshalb wurde die Idee für OpenLeaks geboren. Das Prinzip ist dasselbe, technisch soll es aber anders aussehen. Die Informanten sollen noch besser geschützt sein. Außerdem sollen einzelne Partner, Medien etwa, der Technik bedienen können, um eigene Enthüllungsplattformen zu starten. Die TAZ zum Beispiel wollte gleich dabei sein.

Doch der Start diese Woche am Rande eines Hackertreffens ist in die Hose gegangen. Technische Probleme noch und nöcher. Die neue OpenLeaks-Seite ist nicht wie versprochen an den Start gegangen. Schade, denn die Idee einer dezentralen Whistleblower-Plattform, und das ist der Grundgedanke von OpenLeaks, ist schon charmant. Die technischen Probleme kriegen die Entwickler sicher noch in den Griff. Vertrauensfördernd ist das allerdings nicht unbedingt.