Werkzeuge erklärt – Teil 2

In der kostenlosen Bildbearbeitung GIMP lassen sich Bilder aus mehreren Ebenen zusammensetzen. Dieses Konzept ist auch in vielen anderen Bildprogrammen vorhanden. Mit Ebenen kann man ein Bild als einen Folienstapel nutzen, wobei die einzelnen Folien durchsichtig aufeinander liegen.

Dadurch lässt sich sehr fein abgestimmt einstellen, wie jede Ebene (Schicht) zum Gesamteindruck und der Zusammensetzung des Bildes beiträgt.

So verwenden Sie Ebenen in einem Bild:

  1. GIMP starten.
  2. Ein Bild öffnen. Dazu auf „Datei, Öffnen…” klicken. Wird eine PSD-Datei geöffnet, werden vorhandene Ebenen importiert. Bei JPG- oder PNG-Dateien ist zu Beginn nur eine einzelne Ebene sichtbar.
    GIMP, Werkzeugfenster Ebenen, Hintergrund-Ebene sichtbar  GIMP, Werkzeugfenster Ebenen nach Einfügen einer neuen Ebene
  3. Nun im Werkzeugfenster „Ebenen” unten links auf das weiße Blatt Papier klicken. Damit wird eine neue Ebene über der aktuellen angelegt.
  4. Darauf kann man anschließend Änderungen vornehmen, ohne dass das darunter liegende Bild Schaden nimmt.
  5. Um die neue Ebene auszublenden, auf deren Auge klicken. Damit wird sie unsichtbar.

GIMP, Hauptfenster mit Sonnenblumen-Foto im Hintergrund und einem Smiley als zweite Ebene darübergelegt