Google führt die personalisierte Suche ein. In den USA hat Google damit bereits begonnen, die Suchergebnisse persönliche zu gestalten: Wer hier einen Suchbegriff eingibt, bekommt ab sofort nicht nur passende Webseiten angezeigt, sondern auch Inhalte aus dem sozialen Netzwerk Google Plus. Gibt man beispielsweise „Hawaii“ ein, erscheinen nicht nur die üblichen Webseiten, sondern auch Fotoaufnahmen von vernetzten Freunden, Hotelempfehlungen, Nachrichten aus dem sozialen Netzwerk dazu. Google verknüpft die Welten, rückt Web und Google+ enger zusammen.

Im Grunde so ähnlich wie Facebook das auch macht. Allerdings finden diese Nähe zu Google+ nicht alle toll. Die Konkurrenz wie Twitter sowieso nicht, Twitter befürchtet, an Bedeutung zu verlieren. Aber auch viele User wollen das nicht: Wenn sie in Google suchen, wollen sie bewusst nicht Google+ durchforsten – dann würden sie ja zu Google+ gehen. Da ist was dran. Deshalb ist es wichtig, dass Google die Möglichkeit bietet, diese Extra-Suche im sozialen Netzwerk abzuschalten. Denn das ist definitiv nicht jedermanns Sache.