Ein Bildschirm mit grüner Schrift auf schwarzem Hintergrund: So sah in den 80er-Jahren der ganz normale Computer-Arbeitsplatz aus. Anstatt Schaltflächen in Fenstern anzuklicken, wurde jeder Befehl einzeln eingetippt und abgesendet. Heute ist das anders – wer will, kann den Textmodus aber noch immer verwenden. In Windows heißt er „Eingabeaufforderung“, während in der Unix-Welt oftmals von „Shell“ oder „Terminal“ die Rede ist.

Im Textmodus können auch Programme gestartet werden, indem man den Namen des Programms eingibt und danach die [Eingabetaste] drückt. Viele Konsolen-Anwendungen akzeptieren auf der Befehlszeile auch Parameter. Welche das genau sind, ist von Befehl zu Befehl verschieden.

Es gibt einen Standard, mit dem man die möglichen Optionen eines Befehls anzeigen kann. Dazu geben Sie in Windows hinter dem Befehl ein Leerzeichen und dann die Zeichenfolge /? ein. Bei Kommandos aus der Unix-Welt klappt meistens -? oder –help. Funktioniert nichts davon, könnte auch der bloße Programmname ohne Optionen die möglichen Werte anzeigen.

Übrigens verfügt jeder in Linux eingebaute Befehl über eine Hilfeseite. Um sie aufzurufen, geben Sie man befehl ein. Zum Beispiel zeigt man cp die Hilfe zum Kopieren-Befehl an.

1 Antwort
  1. Ich
    Ich sagte:

    es heißt –help (die Blog-Software hat wahrscheinlich aus zwei Viertelgeviertstrichen einen Halbgeviertstrich gemacht)

Kommentare sind deaktiviert.