Für eine Webseite ist es enorm wichtig, dass ihre Inhalte von Suchmaschinen gefunden werden. Einen wichtigen Beitrag zu einer guten Platzierung leisten die Internet-Adressen der einzelnen Unterseiten. Anstelle kryptischer Zahlen und Parameter, mit denen keiner etwas anfangen kann, lässt eine besucherfreundliche URL Rückschlüsse auf ihren Inhalt zu. Kommt als Webserver das Programm Apache zum Einsatz, sind solche lesbaren Adressen ein Kinderspiel – mit dem Rewrite-Modul.

Dieses Modul sorgt dafür, dass für jede gut lesbare Adresse auch der richtige Seiteninhalt geladen werden kann. Eine gute Einführung in mod_rewrite und seine Einstellungen für Apache-Webserver finden Sie im Blog von Andreas Kalt. Hier sehen Sie beispielsweise, wie das Rewrite-Modul genau funktioniert und wie zum Beispiel bei einer einfachen Adresse wie /beispiel die Datei /dateien/beispiel.html zurückgegeben wird.

Wer häufiger Hand an die Weiterleitungs-Regeln legen muss, der freut sich sicher über eine Übersicht der häufigsten Befehle für mod_rewrite. Unter www.cheatography.com/davechild/cheat-sheets/mod-rewrite/ finden Sie eine Zusammenfassung. Aufgeführt sind unter anderem, welche Elemente Sie für die Erkennung von URLs benötigen, aber auch die Platzhalter für Hostnamen und andere Server-Variablen.