Wer sowohl Linux als auch Windows zum Arbeiten einsetzt, den trifft immer wieder das Problem: Beide Systeme verwenden jeweils unterschiedliche Markierungen für neue Zeilen in Textdateien. Das Problem wird zum Beispiel dann sichtbar, wenn Sie eine Textdatei mit Linux oder auf Ihrem Mac erstellt haben, und sie anschliessend in Windows öffnen.

Dann scheinen plötzlich sämtliche Umbrüche zu fehlen. Der Grund? Der Windows-Editor kann mit den Unix-Zeilenendungen nicht umgehen. Beim Speichern überschreibt er denn auch alle Endungen, sodass der Text in einer einzigen Zeile steht. Es gibt allerdings eine einfache Lösung.

Denn der „WordPad“-Editor kann die Unix-Endungen („\n“) zumindest lesen. Müssen Sie also in Windows eine Unix-Textdatei lesen, klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den Eintrag „Öffnen mit, Standardprogramm auswählen…“. In der Liste suchen Sie „WordPad“ und entfernen das Häkchen darunter. Zum Schluss klicken Sie auf „OK“.

Bitte beachten: Beim Speichern der Textdatei ersetzt WordPad die „\n“-Endungen durch „\r\n“ – die Windows-Variante. Müssen Sie die Datei also ändern, öffnen Sie sie am besten mit einem Programmier-Editor wie Notepad++. Denn dieser kann mit beiden Zeilenendungen umgehen.

1 Antwort
  1. Ich
    Ich sagte:

    So ziemlich alle Linux-Texteditoren kommen übrigens mit allen gängigen Varianten von Zeilenumbrüchen zurecht.

Kommentare sind deaktiviert.