Mit Suchmaschinen ist das so eine Sache: Man weiß nie, welche Treffer nach Eingabe des Suchbegriffs erscheinen und nach welchen Kriterien diese sortiert sind. Google Shopping ist eine Suchmaschine für Produkte: Wo kann man was besonders günstig kaufen. In den USA wird diese Produkt-Suchmaschine gerne benutzt, hier kaum. Das Problem: Die Suchtreffer werden angeblich nach Relevanz sortiert.

In Wahrheit werden sie aber danach sortiert, wie viel die Shopbetreiber für die Anzeigenplätze bezahlen. Denn Google Shopping präsentiert ausschließlich bezahlte Anzeigen, ist also keine Suchmaschine, sondern eher ein Katalog mit Anzeigenplätzen.

Damit die Leute das auch erfahren, hat Microsoft eine eigene Kampagne gestartet. Been Scroogled, heißt diese Kampagne – auf den Arm genommen? Microsoft empfiehlt natürlich seine – ehrliche – Suchmaschine Bing, wo man keine Platzierungen kaufen könne.

Der Ton ist etwas übertrieben, doch inhaltlich hat Microsoft Recht. Zumindest, was die spezielle Suchmaschine Google Shopping betrifft.

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  1. […] Lesern, dass diese bei der Nutzung von Google mit gekauften Suchergebnissen hinter das Licht …Scroogled: Microsoft attackiert Googleschieb.de | Mitlesen. Mitreden. (Blog)"Scroogled": Microsoft attackiert Google […]

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