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Zeitungs-Verlage wehren sich im Web gegen AdBlocker

17.05.2013 | Von Jörg Schieb

Profitipps

Die Webseiten von Spiegel, Süddeutsche, Zeit und einigen anderen Zeitungen und Zeitschriften haben sich diese Woche gegen den Einsatz von Werbefiltern gewehrt. Programme wie Adblock Plus filtern konsequent alle Anzeigen aus Webseiten heraus. Die Folge: Den Betreibern der Webseiten gehen Werbeumsätze verloren. Dagegen wehren sich die Verlage. Sie finden: Wer kostenlos präsentierte Inhalte nutzt, der soll auch die Werbung anzeigen lassen.

Werbefilter sind die beliebtesten Erweiterungen für Browser wie Firefox oder Chrome. Allein Adblock Plus soll schon 200 Millionen Mal im Einsatz sein. Wer so einen Werbefilter installiert, sieht kaum noch Werbung auf Webseiten. Die Filter unterdrücken nicht nur Popup-Fenster und Layer-Werbung, sondern auch Werbeinseln innerhalb der Webseiten. Das kostet die Anbieter wertvolle Werbeumsätze – und darauf haben sie auf ihren Portalen hingewiesen.

Die Aktion sollte eine Diskussion in Gang bringen, wie viel Werbung auf einer Webseite in Ordnung ist und wie ernst Datenschutz und Persönlichkeitsrechte genommen werden sollten. Wieviel Werbung sollten sich User gefallen lassen, die kostenlose Inhalte nutzen? Es gibt eine Menge zu klären.




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3 Kommentare to “Zeitungs-Verlage wehren sich im Web gegen AdBlocker”

  1. cyracus meint:

    Lange Zeit war ich damit einverstanden, Werbung auf den Seiten zu haben. Schließlich nutzte ich kostenlos die Seiten. – Als dann aber Werbung mehr und mehr irre herumzappelnd, wild blinkend (so dass ich mich nicht mehr auf den Text konzentrieren konnte), ganze Seiten vorschiebend (die teilweise nicht wegklickbar waren) breit machten und mich unendlich nervten, half mir nur noch der Werbeblocker.

    Die Verlage hätten dafür sorgen können, dass nervende Werbung unterbleibt. Nun haben sie die Quittung.

    Dass inzwischen auch noch Viren über Werbung auf den PC geschleust werden – also das zeigt: Werbeblocker ist ein Muss.

    Diejenigen, die auf ihren Seiten Werbung zulassen, müssen dafür sorgen, dass die Werbung angemessen und sauber ist.

  2. Xenios Zeus meint:

    Es wird viel zu viel über Werbung und viel zu wenig über das dazu gehörende Tracking gesprochen. Werbung ist lediglich lästig, Tracking dagegen eine Unverschämtheit. Über die Möglichkeit der Auslieferung von Viren über Werbung wird gar nicht erst gesprochen.
    Solange es keine Trennung zwischen Werbung und Tracking gibt, gehören AdBlock Plus, Ghostery, RefControl und BetterPrivacy zu meiner Grundausstattung.
    Über Tracking habe ich auf den Seiten der Zeitungsverlage überhaupt nichts gelesen…

  3. Malte meint:

    Auf der einen Seite wollen sie mit Werbung Geld generieren und auf der Anderen Seite mit dem Neuen Urheberrecht Verlinkungen mit Auszügen unterbinden, die u. U. Besucher bringen. Ich habe kein Mitleid mit den Verlagen muss ich sagen. Wenn sie etwas kostenlos anbieten, dann haben die mir nicht vorzuschreiben ob ich mir Werbung ansehen muss oder nicht. Sollen sie doch ihre ach so wertvollen Information kostenpflichtig und mit Zugangsdaten anbieten.