Virtuelle PCs sind praktisch: Neue Software und Einstellungs-Änderungen einfach ausprobieren, ohne dass etwas kaputt gehen kann. Damit Ihr virtueller Computer nicht von Null anfängt, nutzen Sie doch Ihr echtes Windows als Grundlage.

Dazu konvertieren Sie eine Kopie der Festplatte in eine Festplatten-Datei im *.vhd-Format. Möglich wird das mit dem kostenlosen Hilfs-Programm Disk2Vhd, das direkt von Microsoft stammt. Nach dem Start des Programms wählen Sie als Festplattendatei am besten einen Pfad auf Ihrer externen Festplatte und markieren dann darunter die Laufwerke, die in das Festplatten-Image kopiert werden sollen.

Die erzeugten Festplatten-Abbilder lassen sich in allen Virtualisierungs-Programmen laden, die VHD-Dateien verstehen, vor allem Virtual PC und Hyper-V. Im Startfenster sehen Sie auch, welche Größe die VHD-Datei nach dem Erstellen haben wird. Disk2vhd braucht mindestens Windows XP Service Pack 2, läuft aber auch unter Vista, Windows 7 und 8.

disk2vhd-festplatten