Ich finde ja, dass Google Streetview bei uns in Deutschland völlig zu Unrecht umstritten war/ist/sein wird. Bedenkt man, was die NSA jede Sekunde an Informationen sammelt, ist eine öffentlich sichtbare Häuserfassade im Vergleich dazu doch wirklich Peanuts.

Was mich beeindruckt: Das Google Streetview Team lässt sich wirklich immer wieder schöne Projekte einfallen. Man kann sich nicht nur im Grand Canyon oder virtuell tauchend unter Wasser umschauen, sondern jetzt auch eine virtuelle Themse-Tour machen und auf London schauen. Zwar wirkt die Themse beunruhigend verschmutzt, aber der Blick auf die Metropole ist einzigartig. Die virtuelle Themse-Tour ist ein spannender und kurzweiliger Kurztrip.


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Aber damit nicht genug: In der Themse liegt auch ein U-Boot vor Anker. Wer keine Platzangst hat, kann mal virtuell ins U-Boot absteigen. In der Nähe von London, in der Stadt Gillingham, liegt das U-Boot HMS Ocelot vor Anker. Das Streetview-Team hat den Innenbereich fotografiert und erlaubt uns damit tatsächlich, das U-Boot virtuell zu besuchen. Jeder kann von zu Hause aus in das Unterseeboot einsteigen, sich dort relativ frei bewegen und umschauen. Selbst einen Blick in die Torpedo-Kammer des U-Boots ist möglich.