Ein neuer Such-Dienst findet die derzeit populärsten News-Artikel im Netz und filtert auf Wunsch nur ganz bestimmte Geschichten aus dem Angebot heraus.

Welche Artikel (News) sind derzeit besonders angesagt? Die News-Suche von Google kann erste Eindrücke liefern, sagt aber wenig über die Popularität der Geschichten aus. Das will Story-Clash ändern. Story-Clash durchsucht nicht nur News-Seiten weltweit nach neuen Artikeln und listet dieses auf, sondern sortiert sie nach der Beliebtheit unter Facebook-Nutzern.

Dazu zählt ein Algorithmus im Sekunden-Takt, wie oft ein Artikel im sozialen Netzwerk geteilt wurde und wie viele “Gefällt mir” es gegeben hat. Beide Zahlen fasst Story-Clash als “Shares” zusammen. Artikel mit den meisten Shares landen ganz oben, weil sie für den Leser potenziell relevant oder lesenswert sind, so die Idee der Entwickler.

Zudem hat der Besucher die Möglichkeit, die Darstellung zu verfeinern. Die angezeigten Artikel lassen sich nach Zeitraum, Sprache, Herkunfts-Land und Thema filtern. Wer sich etwa für Artikel zu Technik-Themen aus der letzten Woche interessiert, die zudem nur aus deutschen Medien stammen, lässt sich ausschließlich diese anzeigen. Ebenso eingrenzen lässt sich die Darstellung etwa auf englisch-sprachige Artikel aus Großbritannien, die sich nur mit Politik beschäftigen.

storyclash

Wer sich mit seinem Facebook-Konto bei Story-Clash anmeldet, darf diese Filter speichern und ruft somit relevanten News mit einem Mausklick auf. Außerdem können Nutzer dann einzelne Medien – etwa Spiegel Online, n-tv, BBC, New York Times oder auch themen-spezifische Quellen – abonnieren, in Gruppen einsortieren und diese in einem Filter nutzen. Möglich wäre etwa “Artikel von heute aus der Gruppe XY, die sich nur mit Sport beschäftigen”.

Ruft man einen der Artikel auf, wird dieser in die Webseite von Story-Clash eingebettet: Rechts erscheint der Artikel, links erscheinen Facebook-Kommentare dazu sowie weitere Texte zum Thema. Erst ein zweiter Klick öffnet die Original-Ansicht auf der eigentlichen Medien-Seite. Ob diese Darstellung der eigenen Inhalte den Verlagen und Urhebern gefällt, bleibt abzuwarten. Für den Nutzer ist es jedenfalls eine gute Möglichkeit, weitere interessante Artikel zu finden und mit anderen darüber zu diskutieren.

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