Auf fast jeder PC-Tastatur ist sie zu finden: Die [Rollen]-Taste. Viele denken, diese Taste sei völlig sinnlos. Und in der Tat stammt sie aus früheren Jahrzehnten. Nützlich ist sie aber selbst heute noch – zum Beispiel in Excel.

Zu den wenigen Programmen, welche die Rollen-Taste unterstützen, gehören Microsoft Office 2010, 2013 und 2016. Dessen Tabellensoftware Excel zeigt nach Drücken der Rollen-Taste in einer unteren Leiste den Text „Rollen“ an. Das Programm verhält sich dann zudem anders: Wird [Umschalt] und [Pos1] gedrückt, markiert das normalerweise alle Zellen links neben der aktiven Zelle einschließlich dieser. Dank Rollen-Taste erweitert sich der Markierungsbereich auf alle darüber befindlichen Tabellenkästchen.

Weitere Verhaltensänderung in Excel: Klickt man auf eine Zelle und betätigt dann die Oben-, Unten-, Links- oder Rechts-Taste zum Blättern, ändert sich bei zuvor gedrückter Rollen-Taste nicht die aktive Zelle. Man läuft so nicht Gefahr, sie zu „verlieren“. Die aktive Zelle ändert sich weiterhin beim Drücken der [Eingabetaste]. Ob man die Funktionen braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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