In schwierigen Zeiten ist Facebook immer wieder eine verlässliche Hilfe. Nach den Anschlägen in Paris hat Facebook zeitnah eine „Check Safety“-Funktion freigeschaltet: Damit kann sich jeder User bei seinen Freunden melden und mitteilen, dass er in Sicherheit ist. Eine Funktion, die es schon länger gibt und gerne angenommen wird.

Wer wissen will, ob die eigenen Freunde oder Kontakte sich über Facebook gemeldet haben, geht auf die Startseite von Safety Check. Ist man eingeloggt, erscheinen automatisch die Namen aller eigenen Kontakte, die sich über die Facebook-Funktion als in Sicherheit befindlich gemeldet haben. Vielen reicht das schon, um zu wissen, ob es Familienangehörigen oder Freunden gut geht.

Über die Startseite kann man sich auch selbst melden: Ein Klick auf „Ich bin in Sicherheit“ reicht, damit Facebook weiß, dass es einem gut geht. Freunde und Kontakte werden dann automatisch informiert, wenn sie den Status überprüfen. Man kann aber auch andere Personen als „in Sicherheit“ markieren.

Wenn Facebook bemerkt, dass man sich gerade in Paris aufhält, erscheint die Nachfrage, ob es einem gut geht, sogar automatisch. Der Safety Check ist eine nützliche Funktion, da nicht jeder mit jedem kommunizieren muss, sondern eine Art digitales schwarzes Brett für Übersicht sorgt.

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Safety Check wird bei Bedarf freigeschaltet

Wenige Minuten nach den verheerenden und feigen Anschlägen in Paris hat Facebook eine Funktion aktiviert, die sich „Safety Check“ nennt und von dem sozialen Netzwerk schon vor einiger Zeit für Krisensituationen vorgesehen wurde.

Immer dann, wenn furchtbare Ereignisse eintreten – etwa Naturkatastrophen wie Erdbeben, Wirbelstürme oder Feuer – oder wenn Terroranschläge wie in Paris eine ganze Region erschüttern, gibt Facebook die Safety-Check-Funktion frei. Hier können User öffentlich angeben, dass sie in Sicherheit sind und es Ihnen gut geht. Damit Freunde in aller Welt Bescheid wissen und aufatmen können.

Da heute so viele Menschen Facebook nutzen, können sich viele Menschen melden und es erreicht auch viele Menschen. In diesem Fall ist es äußerst nützlich, dass Facebook so viele User hat. Facebook schaltet die Funktion in speziellen Situationen wie diesen frei. Entwickelt wurde der Safety-Check nach dem Tsunami in Japan, zum ersten Mal zum Einsatz gekommen ist er nach dem Erdbeben in Nepal.

Facebook Safety Check

Handynetze zusammengebrochen

Nach den Attentaten in Paris sind zeitweise die Mobilfunknetze zusammengebrochen. Kein Wunder, wenn alle Menschen gleichzeitig telefonieren wollen – oder Angehörige versuchen anzurufen. In solchen Situationen kann die Facebook-Funktion besonders nützlich sein, da man Facebook nicht nur über das Mobilfunknetz, sondern auch über WLAN oder DSL erreichen kann.

Irgendeinen Weg ins Netz gibt es fast immer – das zeigen die vielen Situationen, wo Menschen aus aller Welt auf Kommunikation angewiesen sind. In diesem Fall heißt es mal: Danke, Facebook.

Hier geht’s zum Safety Check bei Facebook