Jede Linux-Distribution bringt ihren eigenen Datei-Manager mit – der entspricht etwa dem Datei-Explorer von Windows oder dem Finder von macOS. Großer Vorteil von Datei-Managern unter Linux: Sie behandeln alles als URL, selbst lokale Ordner. Besondere Verzeichnisse sind dabei über Kürzel extra schnell aufrufbar.

Alle folgenden Kurz-URLs können durch Eingeben in die Adressleiste des Datei-Managers erreicht werden. Meist muss dazu anschließend noch [Enter] gedrückt werden:

  • Datenträger und Laufwerke lassen sich mit computer:/// aufrufen.
  • Ebenso zeigt network:/// eine Übersicht über alle Server, die sich im lokalen Netzwerk befinden. Dazu gehören auch Windows-PCs – smb:/// startet dabei den Zugriff auf Windows-Freigaben.
  • Der Papierkorb steht unter trash:/// bereit.
  • fish:///34.56.78 oder sftp:///12.34.56.78 öffnen einen SSH-Server.

Meist lassen sich auch ganz normale Internet-URLs in die Leiste eingeben. Für deren Aufruf startet das Linux-System dann den Browser.