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Im Gegensatz seinen Benutzern kann Windows 10 sein Gedächtnis nahezu unbegrenzt erweitern. Das Zauberwort heißt „virtueller Arbeitsspeicher“. Wird der interne – sehr schnelle – Arbeitsspeicher knapp, dann verwendet Windows 10 einfach die Festplatte zur Erweiterung. Das Problem: eine Festplatte ist im Gegensatz zu dem elektronischen Hauptspeicher oder einer SSD sehr langsam, und damit wird das System gebremst. Es kann also Sinn machen, diesen auszuschalten.

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Das Ausschalten des virtuellen Arbeitsspeichers ist relativ leicht:

  1. Geben Sie im Startmenü Systeminfo ein und klicken Sie dann auf Erweiterte Systemeinstellungen.
  2. Unter dem Reiter Erweitert klicken Sie unter Leistung auf Einstellungen.
  3. Bei Erweitert klicken Sie auf Ändern.
  4. Entfernen Sie den Haken bei Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten.
  5. Weiter unten wählen Keine Auslagerungsdatei.
  6. Ein Klick auf OK wendet die Einstellungen an.

Hilfreich kann es alternativ sein, eine zusätzliche SSD einzubauen. Diese ist deutlich schneller als eine Festplatte. Wenn Sie die virtuellen Arbeitsspeicher auf die SSD auslagern, dann ist dies zwar immer noch langsamer als bei „echtem“ Arbeitsspeicher, aber deutlich schneller als eine Festplatte.