Der Systemstart ist normalerweise relativ schnell. Es kann aber passieren, dass er mittendrin einfach stehen bleibt. Oder das Herunterfahren an einem bestimmten Zeitpunkt stehen bleibt. Am Ende hilft dann nur noch das harte Ausschalten des PCs und der Neustart. Die Ursache ist meist die Auslagerungsdatei für den Ruhemodus.

Windows 10 versucht im Standard, den Systemstart zu beschleunigen. Der Rechner geht nur in den Ruhezustand statt ganz herunterzufahren. Zu diesem Zweck wird eine Datei hyberfil.sys auf der Festplatte angelegt, die ungefähr so groß wie der Hauptspeicher Ihres PCs ist. Wenn diese Datei korrupt ist, dann sind Systemstart und Herunterfahren in Mitleidenschaft gezogen.

In einem solchen Fall löschen Sie die Datei. Das geht nicht direkt, sondern nur über das Ausschalten und wieder Einschalten des Ruhemodus.

Dazu suchen Sie in der Suchleiste nach Eingabeaufforderung, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Als Administrator ausführen.

Geben Sie als Befehl powercfg.exe /hibernate off ein. Damit wird der Ruhemodus ausgeschaltet und die Auslagerungsdatei gelöscht.

Starten Sie einmal Ihren Rechner neu und gehen Sie dann den selben Weg. Geben Sie als Befehl dann powercfg.exe /hibernate on ein. Damit wird die Datei korrekt wieder angelegt und der Ruhemodus wieder eingeschaltet. Taucht das Problem danach wieder auf, dann lassen Sie den Ruhemodus dauerhaft ausgeschaltet.