Wenn Sie Dateien nicht im direkten Zugriff haben müssen, aber trotzdem auf der internen Festplatte behalten möchten, damit Sie schnell darauf zugreifen können, dann bietet sich das Komprimieren der Dateien in einem Archiv an. Unter Windows gibt es dafür eine integrierte Funktion, mehr erreichen Sie aber mit externen PRogrammen.

Verbreiteter und leistungsfähiger von den Einstellmöglichkeiten her als die Windows-internen Funktionen sind aber kostenlose Programme wie WinZIP  (http://www.winzip.com) und 7-Zip (http://www.7-zip.de).

Dabei werden die unterschiedlichen Dateien in eine Datei zusammengefasst und dabei verkleinert. Auch wenn der Prozess an sich hochkomplex ist, die Grundidee ist leicht erklärt: Stellen Sie sich ein dickes, schweres Buch vor. Das mitzunehmen, ist mühsam. In einem solchen Wälzer aber kommen bestimmte Formulierungen und Ausdrücke immer wieder vor. Wenn Sie diese durch ein Kürzel ersetzen und aufschreiben, welches Kürzel welchen Textabschnitt bedeutet, dann kommen Sie mit einem deutlich dünneren Buch aus.

Das funktioniert natürlich nur, wenn die Quelldateien nicht bereits komprimiert sind. Das JPG-Format von Bildern beispielsweise ist bereits so stark komprimiert, dass das ZIP-Archiv nahezu den selben Umfang haben wird wie die Summe der Größen der einzelnen Dateien.

Der kleine Nachteil der Zusammenfassung von Dateien in einem Archiv: Sie können nicht auf eine einzelne Datei zugreifen, wenn Sie sie nicht aus dem Archiv entpacken. Das ist an sich kein Problem, kostet aber Zeit. Für Dateien, die Sie nur dann und wann mal brauchen, ist ein Archiv eine gute und platzsparende Aufbewahrungsmöglichkeit.