Windows 10 und die zugehörigen Programme haben eine Menge an möglichen Einstellungen. Nur einen Teil davon können Sie in den Programmen selber vornehmen, viele weitere finden sich in der so genannten Registry, der internen Steuerdatei von Windows. Viele Programme tragen ihre Einstellungen selber als Werte dort ein, Sie können aber auch manuell darauf zugreifen. Dabei ist Vorsicht geboten!

So gut wie jedes Programm, das sie installieren, legt sich seine eigenen Registry-Werte an oder modifiziert vorhandene. Für Systemeinstellungen, die nicht über einen Dialog in einem Programm vorgenommen werden können, können Sie selbst in die Registry eingreifen. Der in Windows vorinstallierte Registry Editor ist so etwas wie ein Explorer für die Registry-Werte.

Sie können ihn starten, indem Sie im Suchfeld regedit eingeben und auf das Suchergebnis klicken. wie beim Windows Explorer können Sie dann den Baum, der Registry-Werte aufklappen und zu dem zu ändernden Wert navigieren.

Nun hat die Änderung der Registry immer ein gewisses Risiko: Ändern oder löschen Sie den falschen Wert, dann läuft Windows vielleicht instabil. Darum: Sichern Sie die Registry vor jeder Änderung. Dazu klicken Sie auf Datei > Exportieren. Wählen Sie ein Verzeichnis und einen Namen für die Sicherung. Diese können Sie später bei Bedarf wieder einspielen.