Windows 10 kann bei einer Suche nicht nur nach Dateinamen suchen, sondern auch nach Inhalten. Für Windows-interne Dateitypen indiziert Windows dann nicht nur die Namen, sondern auch die Texte, die in der Datei selber stehen. Für Formate, die direkt vom Betriebssystem unterstützt werden, sollte das auch automatisch funktionieren. Fakt ist aber, dass der zugehörigen Filter leider nicht immer richtig konfiguriert sind. Wenn Sie viel die Suche häufiger nutzen, dann kontrollieren Sie die Filter regelmäßig.

Wichtig für die Indizierung von Dateien ist die Liste der Verzeichnisse, die Windows automatisch für die Suche verwendet. Im Standard sind hier meist nur die Benutzerverzeichnisse enthalten, Dateien finden sich aber oft auch an anderen Orten Ihrer Festplatte.

Geben Sie als Suchbegriff in der Taskleiste von Windows Systemsteuerung ein und öffnen Sie diese dann aus der Ergebnisliste.  Klicken sie dann auf Indizierungsoptionen. Unter Diese Orte Indizieren kontrollieren Sie, ob alle in Frage kommenden Verzeichnisse aufgeführt sind. Wenn nicht, dann klicken Sie auf Ändern und fügen Sie die Festplatte C: hinzu.

Das nützt Ihnen aber nichts, wenn nicht auch der gewünschte Dateityp inklusive ihrer Inhalte zur Indizierung angewählt sind. Dazu klicken Sie in der Übersicht der indizierten Orte auf Erweitert. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie mit einem Administratorkonto an Windows angemeldet sind!

Im Reiter Dateitypen sehen Sie eine Liste aller Dateitypen, die Ihrem Rechner bekannt sind. Rollen Sie solange nach unten, bis Sie die Dateierweiterung als Dateityp sehen. Klicken Sie den Eintrag an, dann kontrollieren Sie unter Wie soll diese Datei indiziert werden?, ob hier Eigenschaften und Dateiinhalte indizieren aktiviert ist. Ist das nicht der Fall, dann holen Sie dies nach.

Nachdem Sie die Änderungen durch einen Klick auf OK und dann Schließen angewendet haben, werden die neuen Speicherorte bei der nächsten Indizierung mit durchsucht.

Geben Sie Windows ein wenig Zeit: Die Indizierung der Datenträger ist ein langwieriger Vorgang, der Systemressourcen bindet. Windows führt diesen immer dann aus, wenn Ihr Rechner Kapazitäten übrig hat. Bei Änderungen an den Einstellungen muss der Index neu aufgebaut werden, das erfordert ein komplettes Durchsuchen der festgelegten Verzeichnisse. Ist das einmal erfolgreich abgeschlossen worden, dann werden nur noch neue und veränderte Dateien indiziert, was deutlich schneller geht.