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Komplexere Programme und Betriebssysteme wurden früher über CDs und DVDs ausgeliefert. Das ist mittlerweile viel zu teuer und dazu noch wenig sinnvoll: schon wenige Tage nach der Produktion dieser physischen Datenträger ist der Inhalt veraltet, weil es Updates gibt. Aus diesem Grund werden stattdessen die Datenträger als Image-Dateien zum Download bereitgestellt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese verwenden können.

Weit verbreitet ist immer noch das ISO-Format, das den Datenträger als Abbild enthält. Die Vielzahl der Dateien, die ein Windows 10 beispielsweise beinhaltet, sind so in einer Datei gebündelt. Neuer ist das von Microsoft eingeführte VHDX-Format, das einen virtuellen Datenträger darstellt.

Für beide Formate gilt: Zur Installation brauchen Sie die Dateien in dem Image in ihrer ursprünglichen Verzeichnisstruktur. Andernfalls können die Installationsroutinen nicht fehlerfrei ausgeführt werden. Um das zu erreichen, öffnen Sie den Windows Explorer und navigieren Sie zu der entsprechenden Datei.

Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die ISO oder VHDX und dann auf Bereitstellen. Windows verbindet sich nun mit der Datei und stellt Sie ihnen als virtuelles DVD-Laufwerk zur Verfügung. Über dieses Laufwerk können Sie auf alle Dateien zugreifen und die Installation starten, als wäre es eine echte DVD.