Privatsphärebereiche bei Blink Kameras definieren

von | 11.11.2022 | Netzwerk

Amazon hat mit den Blink-Geräten eine eigene Serie von Smarthome-Geräten eingeführt. Bei Kameras stellt sich immer das Problem, dass Bereiche erfasst werden, die eigentlich privat sind. Wir zeigen Euch, wie Ihr das umgehen könnt.

Videoüberwachung ist ein Thema, das im Datenschutzumfeld seit Jahren heiß diskutiert wird. Wo hört der persönliche Bereich auf und wo fängt der öffentliche an? Gibt es tatsächlich ein berechtigtes Interesse, mit einer Kamera Bilder aufzunehmen und diese zu speichern? Und wie lange ist das zulässig?

Im privaten Bereich kommen solche Gedanken erst dann hoch, wenn sich ein Nachbar oder Passant beschwert, dass er vermeintlich gefilmt wurde. Die Zahl der Kameras an Privathäusern nimmt dadurch stetig zu.  Bewegungserkennung aktiviert das Kamerabild und die Aufzeichnung. Wenn der Bereich der Überwachung nicht eingeschränkt ist, dann zeichnet die Kamera dauernd auf: Wenn ein Auto vorbeifährt, wenn Passanten vorbeischlendern.

Die meisten Kameras bieten die Möglichkein, in den Einstellungen den überwachten Bereich einzuschränken. Am Beispiel der Blink-Kamera:

  • Tippt in der Oberfläche auf die Einstellregler, um in die Einstellungen zu gelangen.
  • Kickt dann auf Zonen.
  • Ihr seht nun ein Bild des Kameraausschnitts, über dem ein Gitter liegt.
  • Tippt unten auf Advanced, wenn dieses zu grob ist.
  • Tippt die Bereiche an, die Ihr nicht in der Überwachung haben wollt. Diese werden dann grau.
  • Wenn Ihr außerhalb dieser Rechtecke Bereiche ausnehmen wollt, dann aktiviert den Reiter Privatsphärenbereiche und zieht diese Bereiche mit den Fingern ins Bild hinein.

Nachdem Ihr die Einstellungen gespeichert habt, aktiviert sich die Kamera nur bei Bewegung in den nicht ausgegrauten Bereichen.

 

 

 

 

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