Little Alchemy: Über 700 Elemente warten auf euch

von | 22.09.2013 | Tipps

Für die kleine Arbeitspause zwischendurch eignet sich am besten ein kleines Spiel. Wir haben bei schieb.de bereits früher einmal das Denkspiel Little Alchemy vorgestellt. Inzwischen ist das Spiel noch faszinierender geworden und hat eine riesige Community aufgebaut.

Denn mittlerweile gibt es sogar über 700 kombinierbare Elemente, die für enormen Spielspaß sorgen. Aus den immer gleichen Grund-Elementen Luft, Feuer, Erde und Wasser lassen sich so die vielfältigsten Gegenstände und Elemente kombinieren – einfach durch aufeinander ziehen. So erschafft ihr sogar komplexe Objekte wie einen Feuerwehrmann, ein Smartphone, einen Roboter oder sogar Zeitreisen.

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Das Spielprinzip ist genial einfach: Ihr startet mit den vier Grundelementen und zieht diese per Drag & Drop aufeinander. Wasser plus Erde ergibt Schlamm, Feuer plus Luft wird zu Energie. Aus Energie und Schlamm könnt ihr dann Leben erschaffen – und so weiter. Jede neue Kombination schaltet weitere Möglichkeiten frei.

Little Alchemy lässt sich nach wie vor gratis direkt unter www.littlealchemy.com spielen. Die Webversion funktioniert perfekt auf allen modernen Browsern und ist auch mobiloptimiert. Wenn ihr euren Spielstand speichern wollt, könnt ihr euch mit eurem Google-Konto einloggen. Alternativ gibt es auch Apps für iOS und Android im jeweiligen App Store.

Besonders clever: Das Spiel führt Buch über alle eure Entdeckungen. In der Enzyklopädie seht ihr, welche Elemente ihr bereits gefunden habt und wie viele noch warten. Manche Kombinationen sind ziemlich offensichtlich (Feuer + Holz = Asche), andere erfordern echter Kreativität und um-die-Ecke-Denken.

Zwischenzeitlich ist auch Little Alchemy 2 erschienen, das mit über 700 Elementen und neuen Spielmechaniken aufwartet. Dort gibt es zusätzlich Zeitebenen und noch komplexere Kombinationsmöglichkeiten. Ihr könnt sogar Mythen und Legenden erschaffen oder in die Zukunft reisen.

Was das Spiel so faszinierend macht: Es regt zum kreativen Denken an. Wie entsteht ein Computer? Was braucht man für einen Zombie? Wie erschafft man eine Bibliothek? Die Lösungen sind manchmal logisch (Computer = Elektrizität + Werkzeug), manchmal aber auch herrlich schräg.

Die Community rund um Little Alchemy ist riesig geworden. In Foren und auf sozialen Plattformen tauschen sich Spieler über knifflige Kombinationen aus. Manche Elemente sind echte Geheimnisse, die nur durch Experimentieren oder Community-Tipps zu entdecken sind.

Perfekt ist das Spiel für kurze Denkpausen, aber Vorsicht: Der „Nur noch eine Kombination“-Effekt ist real. Schnell vergeht eine halbe Stunde mit Experimentieren. Das Schöne: Es gibt keine Zeitlimits, keinen Stress, keine In-App-Käufe. Einfach entspanntes Tüfteln und Entdecken.

Für Kinder ist Little Alchemy übrigens auch eine tolle Sache. Es vermittelt spielerisch Zusammenhänge aus Physik, Chemie und Biologie. Wie entsteht Regen? Was passiert, wenn man Metall erhitzt? Das Spiel macht Naturwissenschaften greifbar.

Einmal verstanden, ist das Spielprinzip denkbar einfach – und überhaupt nicht langweilig. Probiert es aus, aber rechnet damit, dass ihr länger dranbleibt als geplant!

Zuletzt aktualisiert am 21.04.2026