FRITZ!Box: Prüfen, ob es neue Firmware-Updates gibt

von | 09.01.2016 | Tipps

Um im eigenen Netzwerk auf der sicheren Seite zu sein, muss man das Programm auf dem Router aktuell halten. Bei der FRITZ!Box von AVM gibt es dazu einen eingebauten Update-Check, der seit FRITZ!OS 7.50 noch komfortabler geworden ist.

Seit 2024 rollt AVM verstärkt automatische Updates aus, aber die manuelle Kontrolle bleibt wichtig – vor allem bei kritischen Sicherheitsupdates, die nicht warten können. Die neuesten FRITZ!Box-Modelle wie die 7590 AX, 7530 AX und die 2026 eingeführte 7690 bekommen regelmäßig Updates für WiFi 6E-Optimierungen und neue Sicherheitsfeatures.

Um nachzusehen, ob eine Aktualisierung für die eigene FRITZ!Box-Version verfügbar ist, führt ihr die folgenden Schritte aus:

  1. Zuerst einen Browser öffnen.
  2. Jetzt zur Adresse https://fritz.box wechseln.
  3. Nun das Kennwort eingeben, um sich anzumelden.
  4. Jetzt links im Menü auf Assistenten klicken.
  5. Auf der rechten Seite dann die Update-Funktion öffnen.
  6. Nach wenigen Sekunden wird angezeigt, ob ein Update bereitsteht.

fritz-box

Automatische Updates aktivieren

Seit FRITZ!OS 7.50 könnt ihr automatische Updates aktivieren. Das macht besonders bei kleineren Security-Patches Sinn, die oft nachts eingespielt werden können:

  1. In der FRITZ!Box-Oberfläche zu „System“ → „Update“ navigieren
  2. Haken bei „Automatische Updates“ setzen
  3. Zeitfenster für Updates festlegen (empfohlen: 2:00-4:00 Uhr)
  4. Auswählen: Nur Sicherheitsupdates oder alle Updates

Was bringen die neuesten Updates?

Die FRITZ!OS-Updates 2025/2026 brachten einige wichtige Neuerungen:

  • WiFi 7-Unterstützung für neueste Modelle
  • Mesh-Optimierungen für bessere Reichweite
  • WPA3-Enhanced für maximale WLAN-Sicherheit
  • VPN-Verbesserungen mit WireGuard-Integration
  • Smart Home-Features für Matter/Thread-Geräte
  • Parental Controls mit KI-basierter Inhaltserkennung

Besonders das neue „FRITZ!AI“-Feature analysiert den Netzwerkverkehr und optimiert automatisch die Bandbreitenverteilung – ein echtes Highlight für Haushalte mit vielen Geräten.

Beta-Updates: Für Experimentierfreudige

Wer die neuesten Features vorab testen will, kann sich für das FRITZ!Labor anmelden. Hier gibt es Beta-Versionen mit experimentellen Funktionen. Aber Achtung: Nur für Technik-Profis empfohlen, da Beta-Software instabil sein kann.

Der Zugang erfolgt über das AVM-Kundenkonto auf der Website. Nach der Anmeldung erscheinen Labor-Updates im Update-Assistenten der FRITZ!Box.

Troubleshooting: Wenn Updates fehlschlagen

Manchmal klappt das Update nicht auf Anhieb. Häufige Ursachen:

  • Internetverbindung unterbrochen: Update pausiert automatisch und setzt später fort
  • Zu wenig Speicherplatz: Bei älteren Modellen kann das vorkommen
  • Störung der USB-Geräte: Festplatten vor dem Update trennen

Wenn gar nichts geht: Recovery-Modus über die Telefon-Taste während des Bootvorgangs. Damit lässt sich notfalls die Firmware neu aufspielen.

Backup vor großen Updates

Vor Major-Updates solltet ihr die FRITZ!Box-Einstellungen sichern:

  1. „System“ → „Sicherung“ aufrufen
  2. „Einstellungen sichern“ klicken
  3. .export-Datei herunterladen und sicher verwahren

So könnt ihr bei Problemen schnell zur vorherigen Konfiguration zurück.

Fazit: Updates sind Pflicht, nicht Kür

Regelmäßige FRITZ!Box-Updates sind essentiell für die Netzwerksicherheit. Die automatische Update-Funktion nimmt euch viel Arbeit ab, aber die manuelle Kontrolle solltet ihr trotzdem im Blick behalten. Gerade bei kritischen Sicherheitslücken zählt jede Stunde.

Zuletzt aktualisiert am 11.04.2026