OneNote: Rechtschreibprüfung deaktivieren für störungsfreies Notieren

von | 30.03.2017 | Office

Beim schnellen Notieren von Ideen oder wichtigen Infos nervt es, wenn das System permanent mit Rechtschreibkorrekturen dazwischenfunkt. Verständlich – schließlich geht’s erst mal darum, dass eure Gedanken nicht verloren gehen. In Microsoft OneNote könnt ihr die Rechtschreibprüfung deswegen komplett deaktivieren.

Rechtschreibprüfung in OneNote für Windows deaktivieren

Bei der Desktop-Version von OneNote ist der Weg denkbar einfach:

  1. Öffnet OneNote und klickt auf Datei in der oberen Menüleiste
  2. Wählt Optionen aus dem Menü
  3. Klickt links auf Dokumentprüfung
  4. Entfernt das Häkchen bei Rechtschreibung während der Eingabe überprüfen
  5. Optional: Deaktiviert auch Grammatik zusammen mit Rechtschreibung prüfen
  6. Bestätigt mit OK

OneNote für das Web konfigurieren

Bei der Browser-Version von OneNote ist’s noch direkter: Die Rechtschreibprüfung wird meist vom Browser selbst gesteuert. In Chrome, Firefox oder Edge könnt ihr die Rechtschreibprüfung über das Kontextmenü (Rechtsklick) ein- und ausschalten. Einfach „Rechtschreibprüfung“ anklicken und den Haken entfernen.

Mobile OneNote-Apps anpassen

Auf dem Smartphone variieren die Einstellungen je nach Plattform:

iOS:
Geht in die iOS-Einstellungen > Allgemein > Tastatur und deaktiviert dort „Autokorrektur“ und „Rechtschreibung“. Das wirkt sich auf alle Apps aus, also auch auf OneNote.

Android:
Öffnet die OneNote-App, tippt auf das Drei-Punkte-Menü und wählt „Einstellungen“. Unter „Bearbeitung“ findet ihr oft Optionen für Rechtschreibhilfen. Alternativ steuert die Tastatur-App (SwiftKey, Gboard) diese Funktion.

Warum Rechtschreibprüfung manchmal stört

Gerade beim kreativen Schreiben, beim Brainstorming oder bei schnellen Notizen kann die automatische Korrektur kontraproduktiv sein. Ihr tippt Stichworte, Abkürzungen oder bewusst unvollständige Sätze – und das System mäkelt permanent herum. Das unterbricht den Gedankenfluss und lenkt ab.

Besonders nervig wird’s bei:
– Fachbegriffen, die nicht im Wörterbuch stehen
– Eigennamen von Personen oder Unternehmen
– Fremdsprachigen Begriffen
– Bewussten Abkürzungen oder Notationssystemen
– Code-Schnipseln oder technischen Ausdrücken

Selektive Deaktivierung als Alternative

Ihr müsst nicht komplett auf Rechtschreibhilfen verzichten. OneNote bietet verschiedene Notizbücher und Abschnitte – perfekt für eine selektive Herangehensweise. Aktiviert die Prüfung für wichtige Dokumente, die ihr später teilt oder präsentiert, und deaktiviert sie für eure privaten Ideensammlungen.

In der Desktop-Version könnt ihr sogar einzelne Abschnitte markieren und über Rechtsklick > „Rechtschreibung und Sprache“ individuelle Einstellungen vornehmen.

Produktivität steigern durch weniger Ablenkung

Studien zeigen: Unterbrechungen beim Schreiben – und dazu zählen auch rote Wellenlinien unter „falsch“ geschriebenen Wörtern – können die Produktivität erheblich senken. Beim schnellen Notieren geht’s um den Flow, nicht um perfekte Orthografie.

Ihr könnt eure Notizen später immer noch mal durchgehen und korrigieren. Oder ihr aktiviert die Rechtschreibprüfung temporär über die Registerkarte „Überprüfen“ > „Rechtschreibung“, wenn ihr ein Dokument finalisiert.

Fazit

OneNote gibt euch die volle Kontrolle über Rechtschreibhilfen. Nutzt diese Flexibilität: Schaltet die automatische Prüfung ab, wenn sie stört, und aktiviert sie gezielt, wenn ihr sie braucht. So wird OneNote zu dem, was es sein soll – ein digitaler Notizblock, der eure Gedanken einfängt, ohne sie zu zensieren.

Zuletzt aktualisiert am 03.04.2026