Profi-Tipp: Apache-Webserver auf anderem Port laufen lassen

von | 02.09.2013 | Linux

Immer mehr Menschen mieten keinen Server mehr, sondern betreiben ihre Webseite einfach von zuhause aus. Auch zum Entwickeln von Webseiten eignet sich ein lokaler Webserver, wie zum Beispiel Apache. Standardmäßig läuft der auf Port 80 (HTTP). Mit diesem Tipp richten Sie den Webserver auf einem anderen Port ein.

Um den Port zu ändern, der Apache zugewiesen ist, öffnen Sie als Erstes die Konfigurationsdatei. Sie liegt in dem Ordner, wo Apache installiert ist – hier im Unterordner „conf“. Öffnen Sie die Datei „httpd.conf“ mit einem Editor (Ubuntu-Nutzer: „ports.conf“). Suchen Sie dann nach der Anweisung „Listen 80“. An der Fundstelle ändern Sie die Portnummer mit einer anderen, etwa 8080. Speichern Sie die Änderung anschließend.

Falls Sie virtuelle Hosts einsetzen, öffnen Sie auch diese jeweiligen Konfigurationsdateien, etwa im Ordner „conf/extra/httpd-vhosts.conf“. Hier finden Sie Angaben wie „<VirtualHost *:80>“, auch hier sollten Sie jeweils die neue Portnummer hinterlegen.

Damit die Änderungen wirksam werden, starten Sie zum Schluss den Apache-Dienst neu. In Windows lässt sich das über die Dienste-Verwaltung (Start, Ausführen, services.msc) erledigen, in Ubuntu Linux führt der Befehl service apache2 restart zum Ziel. Falls der Webserver anschließend nicht erreichbar ist, prüfen Sie auch die Firewall-Einstellungen.

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