Wer in den Urlaub oder wieder nach Hause fährt, will eines ganz sicher nicht: Im Stau stehen. Da ist es doch sinnvoll, sich vor der Reise zu erkundigen: In welcher Woche beginnen oder enden in welchem Bundesland die Ferien?
Am einfachsten lassen sich die Ferien in einem sogenannten Ferienkalender ermitteln. Der zeigt auf der einen Achse die Monate, auf der anderen findet sich in jeder Zeile ein anderes Bundesland. So könnt ihr auf den ersten Blick erkennen, wann in besonders vielen Bundesländern die Ferien anfangen oder zu Ende gehen.
Um diesen Ferienkalender zu öffnen, surft man mit dem Browser einfach zu www.schulferien.org. In der Mitte der dann angezeigten Webseite ist der aktuelle Tag rot markiert, grüne Linien weisen auf Schulferien in dem jeweiligen Bundesland hin. Wer sich für den Folgemonat interessiert, zieht den Kalender bei gedrückter Maustaste einfach nach links.
Moderne Alternativen: Apps und digitale Tools
Neben der bewährten Website schulferien.org gibt es mittlerweile zahlreiche Apps und Tools, die euch bei der Ferienplanung helfen. Die offizielle „Schulferien Deutschland“ App für iOS und Android bietet Push-Benachrichtigungen vor Ferienbeginn und zeigt auch Brückentage an. Besonders praktisch: Sie funktioniert offline und synchronisiert sich automatisch mit dem Kalender eures Smartphones.
Google Kalender hat 2024 eine eigene Ferienansicht eingeführt. Gebt einfach „Schulferien [Bundesland]“ in die Suchleiste ein und schon werden alle relevanten Termine angezeigt. Auch Apple Kalender unter iOS und macOS zeigt seit dem letzten Update automatisch Schulferien an, wenn ihr euer Bundesland in den Einstellungen hinterlegt habt.
KI-gestützte Stauprognosen nutzen
Moderne Navigationssysteme wie Google Maps, Apple Maps oder Waze berechnen mittlerweile mit KI-Algorithmen, wann die besten Reisezeiten sind. Sie berücksichtigen dabei automatisch Schulferien, Feiertage und historische Verkehrsdaten. In der Google Maps App könnt ihr unter „Optionen“ verschiedene Abfahrtszeiten simulieren und so den optimalen Zeitpunkt finden.
Besonders clever: Die ADAC Stauprognose arbeitet seit 2025 mit maschinellem Lernen und kann bereits vier Wochen im Voraus ziemlich präzise vorhersagen, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten es besonders voll wird.
Clevere Reisetipps für entspannte Fahrten
Die klassische Regel gilt weiterhin: Mittwochs und donnerstags ist deutlich weniger Verkehr als freitags oder sonntags. Aber es gibt noch weitere Tricks: Reist möglichst am frühen Morgen (vor 7 Uhr) oder späten Abend (nach 20 Uhr) ab. Die Rush-Hour zwischen 15 und 19 Uhr solltet ihr komplett meiden.
Ein Blick auf die Ferienverteilung lohnt sich besonders bei den Sommerferien. Bayern und Baden-Württemberg haben traditionell als letzte Bundesländer frei – das bedeutet weniger Verkehr in den ersten Ferienwochen der anderen Länder. Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland beeinflusst das Verkehrsaufkommen besonders stark.
Digitale Helfer für die Routenplanung
Moderne Routenplaner wie Here WeGo oder TomTom Go berücksichtigen nicht nur aktuelle Verkehrsdaten, sondern lernen auch aus euren persönlichen Fahrgewohnheiten. Sie schlagen alternative Routen vor und warnen rechtzeitig vor Staus.
Praktisch sind auch die verschiedenen Verkehrs-Apps der Bundesländer. Bayern hat beispielsweise die „BayernInfo“ App, die über Baustellen und Sperrungen informiert. Ähnliche Apps gibt es für alle Bundesländer – ein kurzer Download vor der Reise kann viel Ärger ersparen.
Die Kombination aus Ferienkalender und modernen Verkehrs-Apps macht die Reiseplanung heute deutlich entspannter als früher. Wer sich fünf Minuten Zeit nimmt und die Ferien checkt, spart oft Stunden im Stau.
Zuletzt aktualisiert am 14.04.2026

