Digitale Hilfe gegen Abmahn-Abzocke: Tools und Strategien 2026

Digitale Hilfe gegen Abmahn-Abzocke: Tools und Strategien 2026

Habt Ihr auch schon mal eine Abmahnung wegen möglicher Urheberrechtsverstöße bekommen? Das kann ziemlich teuer werden – und ärgerlich ist es auf jeden Fall. Viele wissen sich in einer solchen Situation nicht zu helfen. Es gibt mittlerweile verschiedene...
Europäischer Gerichtshof: Links sind erlaubt

Europäischer Gerichtshof: Links sind erlaubt

Der Europäische Gerichtshof EuGH hat eine wichtige Entscheidung gefällt: Links auf öffentlich erreichbare Inhalte im Web sind jederzeit erlaubt. Wer verlinkt, muss den Betreiber des verlinkten Angebots nicht um Erlaubnis fragen.

Abmahn-Gebühren sind gedeckelt – doch neue Fallen lauern

Es kann jeden treffen: Da trudelt das Schreiben einer Anwaltskanzlei ein, in dem einem Urheberrechtsverstöße vorgeworfen werden. Musik, Filme, Fotos, die in Tauschbörsen angeboten wurden, zum Beispiel. Neben saftigen Lizenzforderungen hängt auch gleich noch eine Rechnung der Anwaltskanzlei an, in der Regel werden mehrere hundert, oft auch deutlich über 1000, 2000 Euro fällig. Das kann Privatleute leicht in den Ruin treiben. Jetzt will Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger diesem Abzock-Wahnsinn Einhalt gebieten, mit einem entsprechenden Gesetz.

Abmahn-Wahnsinn 2026: Was sich seit der Reform geändert hat

Die Abmahnkosten bei Urheberrechtsverstößen liegen oft weit über 1000 Euro – für einen simplen Brief. Das will Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ändern. Die Abmahnkosten sollen auf 150 Euro beim ersten Anschreiben gedeckelt werden.

Offene WLANs sind gefährdet

Wer ein offenes WLAN betreibt, in das sich jeder einklinken kann, steht mit einem Bein im Gefängnis. Allzu gerne versenden auf Abmahnungen spezialisierte Juristen sündhaft teure Abmahnungen an Betreiber solcher offenen WLANs. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass jeder Betreiber sein WLAN schützen muss.

Jörg Schieb – Profil