Finden Suchmaschine immer das, wonach wir suchen? Nein, natürlich nicht. Was unter anderem daran liegt, dass jeder andere Erwartungen an so eine Suchmaschine hat. Diese Erwartungen werden von den Suchmaschinen bislang mehr oder weniger konsequent ignoriert. Eine neue Suchmaschine namens blekko will das ändern: Hier kann jeder selbst individuell festlegen, welche Inhalte ihn am meisten interessieren.
So, nun ist es also endlich so weit: Google Streetview ist nun auch in Deutschland gestartet. Daran konnten auch die über 240.000 Einsprüche nichts ändern, die nach teilweise hysterischer Berichterstattung bei Google eingegangen sind. Google zeigt derzeit eine Preview, eine kleine Vorschau – als Vorgeschmack auf das, was da noch kommt.
Der Suchdienst Google hat seinen Suchfunktion weiter aufgebohrt: Wer nach Hotels, Museen, Restaurants, Kinos oder Geschäften und einen Ortsnamen bei der Suche mit eingibt, bekommt neben den bekannten Suchtreffern im rechten Bereich des Fensters auch eine Onlinekarte präsentiert.
Google bezieht derzeit Prügel aus allen Ecken. Nicht nur die deutschen nehmen Google Streetview kritisch unter die Lupe, auch in Großbritannien, Italien und sogar in den USA mehren sich die kritischen Stimmen. Jetzt haben US-Behörden Ermittlungen gegen Google eingestellt.
Jetzt sind die Zahlen also offiziell bekannt: Rund 244.000 deutsche Haushalte haben bei Google Widerspruch eingelegt. Sie wollen nämlich nicht, dass ihr Haus in Google Streetview zu sehen ist. Das sind Pi mal Daumen rund 3% der Haushalte. Viele Fragen bleiben aber leider unbeantwortet.
Auch bei Suchbegriffen gibt es Trends. Während der Bundestagswahl steigen zum Beispiel die Suchanfragen nach Parteien. Erscheint ein neues iPhone, explodieren die Suchen nach iPhone-Themen. Wann wie häufig nach bestimmten Begriffen gesucht wird, lässt sich mit einem Trick herausfinden.
Die Einspruchsfrist gegen Google Streetview ist abgelaufen: Jetzt arbeitet Google mit Hochdruck daran, den Onlinedienst so schnell wie möglich an den Start zu bringen. Die Diskussion wurde mitunter hysterisch geführt, anstatt mit der nötigen Gelassenheit Chancen und Risiken abzuwägen.
Im Internet gibt es haufenweise PDF- und Office-Dokumente. Im Browser lassen sie sich aber meist nur mit dem passenden Plugin anzeigen. Mit einem Trick klappt’s auch ohne Plugins.