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Syrian Electronic Army

Diese Woche sind gleich mehrere Onlineangebote von Hackern attackiert worden. Ziel der Angriffe waren vor allem Onlineangebote der Medien wie die New York Times oder der Content-Anbieter Outbrain. Zum Angriff bekannt hat sich eine Hackergruppe, die bislang nicht groß in Erscheinung getreten ist, die "Syrian Electronic Army". Assad-Fans hacken sich durchs Netz und stiften Unruhe.

New York Times gehackt – und Wallstreet Journal profitiert

Da sage noch einer, die Kollegen von der Zeitung wären langsam oder träge. Die Webseite der New York Times wurde diese Woche zum wiederholten Male gehackt, wie es aussieht von der Syrian Electronic Army (SEA). Daraufhin hat das WSJ seine Paywall abgeschaltat und Times-Leser eingeladen, kostenlos Artikel zu lesen.

Peer-Blog ist wieder vom Netz

Das Blog von Peer Steinbrück ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, die Finanzierung ist unklar. Nur so viel weiß man: Fünf Unternehmen finanzieren das Blog, das von einer Agentur aus Düsseldorf betrieben wird. Doch die Umstände haben diverse Hacker auf den Plan gerufen, die tagelang und immer wieder die Server von peerblog.de attackiert haben. Jetzt ist das Blog vom Netz – und bleibt es offensichtlich auch.

Chinesische Hacker überwachen US-Zeitungen

Immer wieder wird entdeckt, dass chinesische Hacker in fremde Systeme eindringen, um an Daten und Informationen zu kommen. Diese Woche ist das gleich in zwei US-Zeitungen entdeckt worden. Zuerst hat die New York Times festgestellt, dass chinesische Hacker monatelang E-Mails mitgelesen haben, danach hat auch das Wallstreet Journal dieselbe Entdeckung gemacht.

Augen auf beim Laden von Apps!

Neue Programme fürs eigene Handy, sogenannte Apps, lassen sich kinderleicht installieren - egal ob Sie ein iPhone, ein Android-Smartphone oder ein Blackberry Ihr Eigen nennen. Denn fast alle Hersteller bieten alle verfügbaren Apps in einem zentralen Marktplatz an. Von dort lässt sich jedes Programm mit wenigen Handgriffen auf dem eigenen Handy einrichten, wo immer Sie gerade sind.

Hacker-Angriff auf amerikanische Sicherheitsberatungs-Firma

Hacker haben 200 GB an E-Mails und Kreditkartendaten aus der US-amerikanischen Sicherheits-Ideenschmiede Stratfor gestohlen. Mitglieder der lose organisierten Hacker-Bewegung Anonymous haben einen Link bei Twitter veröffentlicht, der angeblich auf die geheime Kundenliste von Stratfor zeigt.

Hacker-Gruppe Anonymous will Pamphlet verändern und vervielfältigen

Über 1500 Seiten stark ist das Pamphlet, das der mutmaßliche Täter der Anschläge in Norwegen verfasst und 77 Minuten vor dem ersten Anschlag per E-Mail verschickt hat, an über 1000 Adressen. Empfänger waren vor allem Personen, von denen der mutmaßliche Täter glaubt, sie könnten etwas damit anfangen oder würden es weiter verbreiten.

Jetzt auch noch die Nato: Hacker sind rund um die Uhr aktiv

Es vergeht derzeit kaum ein Tag, an dem nicht irgendwelche Server angegriffen und Daten geklaut oder manipuliert werden. Diese Woche waren unter anderem Rewe, die Bundesregierung und die NATO dran. Bei Rewe wurden Kundendaten geklaut und ins Netz gestellt. Die offizielle Webseite der Bundesregierung wurde mit niedlichen Katzenbildern versehen, weil die Verantwortlichen tagelang Warnungen ignoriert hatten, dass es Sicherheitslücken gibt. Außerdem wurden angeblich über ein GByte Daten, teilweise mit sensiblen Dokumenten, von den Servern der NATO geklaut.

Was LulzSec, Anonymous und Co. wollen - interessiert uns nicht

LulzSec und Anonymous – wer steckt dahinter, was wollen diese ominösen Hacker und was sind ihre Ziele? Manche sprechen schon vom Kriegsschauplatz im Netz, bei dem diese beiden Gruppen ihre Geschütze auffahren.

Hacker-Truppe LulzSec will aufhören

Seit Wochen hält die Hackertruppe LulzSec Webmaster in aller Welt in Atem. Denn der lose Verbund der Hacktivisten greift immer wieder gezielt Rechner von Firmen, Institutionen, Verbänden an - um auf Missstände hinzuweisen, oder einfach, um zu bestrafen. Eine ganz neue Form den Protestes, eindeutig am Rande der Legalität - oder auch illegal. Jetzt hat die Gruppe ihr Ende angekündigt -überraschend.

Cyber-Abwehr-Zentrum in Bonn eröffnet

Es gibt zwei Arten von Hackern. Die einen wollen auf solche Sicherheitslücken hinweisen. Wenn sie einen Computer mit Sicherheitsproblemen entdeckt haben, informieren sie die Betroffenen davon. Sie werden „White Hat“ genannt, das bedeutet weißer Hut. Die „Black Hat“, also die schwarzen Hüte, sind sozusagen die Bösen. Sie nutzen ebenfalls Sicherheitslücken aus, wollen aber Daten klauen, Rechner manipulieren, Schaden anrichten oder auch Geld mit ihrem Hacks verdienen.

Rache für Schließung von kino.to

Seit einigen Tagen ist das Portal kino.to geschlossen. Staatsanwaltschaft und Polizei haben in einer konzertierten Aktion die Hintermänner ausfindig gemacht und verhaftet, sie haben die Server geschlossen und die angeschlossenen Dienste ebenfalls. Jetzt haben Hacker als Strafaktion die Server der GVU angegriffen.

Wikileaks: Hacken für die Rede-Freiheit

Die Angriffe auf Wikileaks rufen zunehmend Sympathisanten auf den Plan, die sich das nicht gefallen lassen wollen. Eine ganz eigene Protestbewegung im Web entsteht. Einige Sympathisanten "bestrafen" jetzt Firmen, die Wikileakds das Leben schwer machen: Amazon, Mastecard, Paypal, Visa und einige andere haben das bereits zu spüren bekommen.

Wikileaks wird das Leben schwer gemacht

Das ist schon interessant: Mit juristischen Mitteln kann man Wikileaks nicht so richtig beikommen, jedenfalls nicht schnell und effektiv (so ist das im Internet halt). Also werden andere Seiten aufgezogen. Diese Woche hat es gleich mehrere Attacken auf Wikileaks gegeben.

Twitter hat seine Unschuld verloren: 17-Jähriger hat den Wurm entwickelt

Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte diese Woche ein ernsthaftes Problem: Zum ersten Mal ist Twitter das Ziel von gezielten Hackerattacken geworden. Stundenlang wurde über die Homepage von Twitter ein Wurm verteilt – ein Schadprogramm. Der Verursacher ist mittlerweile gefasst: Ein 17-Jähriger Schüler aus dem australischen Melbourne.

Adobe Reader besonders oft gehackt

Hacker, Cracker und Datendiebe haben ein waches Auge. Sie suchen sich immer die Sicherheitslücken aus, die am meisten Ausbeute versprechen. Deshalb verwenden sie am liebsten Lecks in Betriebssystemen - oder in Programme, die möglichst viele Menschen verwenden. Jahrelang waren Windows und Internet Explorer die meist-gehackten Programme. Jetzt ist es der Adobe Reader.

CyberCommand soll Cyberkriminelle ausbremsen (mit Audio)

In den USA nimmt man das Thema Cyberkriminalität sehr ernst. Hier hat sich eine Sondereinsatztruppe gebildet, die nur ein Ziel hat: Attacken aus dem Internet abzuwehren. Dafür gibt die US-Regierung eine Menge Geld aus. Doch es geht nicht nur darum, Computersysteme vor Manipulationen zu schützen, sondern auch, Spionage zu verhindern.