DSL 2.000, 6.000, 16.000 oder gar 100.000: Die Internet-Anbieter versuchen gegenseitig, sich mit schön klingenden Zahlen zu übertrumpfen. Für den Kunden nicht immer ersichtlich: Oft hält die Leitung nicht annähernd das, was sie verspricht. Wie schnell der eigene Anschluss wirklich ist, lässt sich allerdings leicht ermitteln.
Das Internet hat längst seinen festen Platz in unserem Alltag erobert. Bei allem Komfort, der damit verbunden ist, gibt es auch diverse Risiken. Daten können verloren gehen oder manipuliert werden, sicherheitsrelevante Systeme können ausfallen oder der Sabotage zum Opfer fallen, es drohen wirtschaftlicher Schaden durch Identitätsdiebstahl oder Hackangriffe. Der einzelne scheint machtlos ausgeliefert. Wir müssen die Kontrolle zurückgewinnen – meinen deshalb die Autoren Thomas Fischermann und Götz Hamann. Sie plädieren wortgewaltig für weniger Internet und mehr Vorsicht im Netz.
Das Telefon feiert 150. Geburtstag: Am 26. Oktober 1861 wurde zum ersten Mal telefoniert. Seit 150 Jahren können wir mit Leuten sprechen, die gerade ganz woanders sind, fern-sprechen im besten Sinne. In den 150 Jahren ist eine Menge passiert.
Eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Schluss: Eine sogenannte Universalverpflichtung um einen leistungsfähigen Breitbandanschluss ist machbar und volkswirtschaftlich sinnvoll. Bedeutet: Die Kommunikationsanbieter müssten alle Bürger mit Breitband-Internet versorgen, überall, auch auf dem Land. Und zwar mit mindestens sechs MBit/Sekunde. Das könnte künftig gesetzlich vorgeschrieben sein.
Unitymedia verspricht 128 MBit/Sekunde übers Kabelnetz. Schön und gut: Aber wenn man diesen Internetzugang bestellt, passiert gar nix. Selbst Nachfragen werden nicht beantwortet. Man schweigt. Eisern. Aber mit 128 MBit/Sekunde. Vermute ich mal.
Achtung, liebe Leser – ich bin totel befangen, weil betroffen, verkünde hier aber offiziell und stolz: Die ARD startet eine eigene Sendung rund ums Internet, den ARD Ratgeber Internet. Der startet am 20. August 2011 und wird federführend vom WDR produziert – und ich bin dabei.
Fehler passieren: Wer mehrere Leute mit dem gleichen Vornamen in seinen Kontakten hat, sendet eine E-Mail schnell an den falschen. Das liegt an der AutoVervollständigen-Funktion von Outlook. Deswegen kann sie auch abgeschaltet werden.
Vier Schlachtfelder kannte das Militär bisher: Land, Meer, Luft und Weltall. Jetzt ist ganz offiziell ein fünftes Schlachtfeld dazu gekommen, und zwar der so genannte Cyberspace. Das Internet.