Facebook startet eMail-Offensive
Die E-Mail verändert ihr Gesicht: Nicht nur Facebook tüftelt an der Mail der nächsten Generation, auch AOL macht sich Gedanken. Das kann kein Zufall sein.
Die E-Mail verändert ihr Gesicht: Nicht nur Facebook tüftelt an der Mail der nächsten Generation, auch AOL macht sich Gedanken. Das kann kein Zufall sein.
Lange Zeit war AOL einer der großen Fische im Teich. Die Zeiten sind vorbei. Doch ganz weg vom Fenster ist AOL noch nicht. AOL hat immer noch sehr viele treue User, die ihre E-Mail-Adresse nicht aufgeben wollen – und daraus versucht AOL jetzt, vollkommen legitim, Kapital zu schlagen. AOL will, ähnlich wie Facebook, die Kommunikation neu ordnen und organisieren.
Viele Anwender fragen sich, wo Windows Mail eigentlich die Mail- und Kontaktdaten speichert. Bei einem Wechsel auf einen anderen Rechner oder fürs Backup eine wichtige Frage. Um die Windows-Mail-Daten zu finden, muss man erst an der Konfiguration des Windows Explorers schrauben.
Einige Mailversender verlangen vom Empfänger eine Empfangsbestätigung. Wer das nicht möchte, kann Thunderbird so konfigurieren, dass Empfangsbestätigungen automatisch abgelehnt werden.
Googöe-Chef Eric Schmidt hat auf der IFA Einblicke in die Visionen von Google gegeben. Suchergebnisse sollen individueller werden und besser zu den Interessen des einzelnen passen. Das ist aber nur dann möglich, wenn Google den einzelnen User besser kennt. Also werden mehr Daten ausgewertet als bisher.
Google hat sich mal wieder etwas ausgedacht, um Google Mail beliebter zu machen, den kostenlosen Mail-Dienst des Suchmaschinenriesen. Eine Funktion, die sich „Priority Inbox“ nennt. Sinn und Zweck ist löblich: Man soll einfacher wichtige von unwichtigen E-Mails unterscheiden können. Deshalb analysiert Google Mail künftig eintreffende Mails, solche, die von Absendern kommen, die man schon gut kennt, mit denen man öfter mal Mails tauscht, werden automatisch als wichtig gekennzeichnet und landen in der „Priority Inbox“, sozusagem im Eingangskörbchen für wichtige Nachrichten.
Google wird auch noch zum Telefonanbieter: Ab sofort können User über Google Mail kostenlos nach USA und Kanada telefonieren. Andere Länder sind zu vergleichsweise günstigen Tarifen zu erreichen. Demnächst startet der neue Dienst auch in Deutschland.
Mails sind oft mit wiederkehrenden Formulierungen gespickt. Wer Vor- und Nachname von Empfängern oder Standardfloskeln nicht immer wieder aufs Neue von Hand eintippen möchte, sollte Thunderbird um „Quicktext“ erweitern. Damit lassen sich beliebige Formulierungen als Textbaustein sichern und beliebig oft wiederverwenden.