Twitter hat seine Unschuld verloren: 17-Jähriger hat den Wurm entwickelt

Der Kurznachrichtendienst Twitter hatte diese Woche ein ernsthaftes Problem: Zum ersten Mal ist Twitter das Ziel von gezielten Hackerattacken geworden. Stundenlang wurde über die Homepage von Twitter ein Wurm verteilt – ein Schadprogramm. Der Verursacher ist mittlerweile gefasst: Ein 17-Jähriger Schüler aus dem australischen Melbourne.

Twitter reloaded: Relaunch von twitter.com

Twitter hat diese Woche ein neues Layout verpasst bekommen, einen Relaunch. Die Homepage wirkt nun deutlich moderner. Der Besucher bekommt jetzt mehr Informationen auf einmal präsentiert, hat einen besseren Überblick.

Fake-Account von Martina Gedeck leimt Medien

Tagesspiegel, TAZ, Welt Online – viele haben die Twitternachrichten ernst genommen und ungeprüft zitiert, die mit der Absenderkennung @martinagedeck in die Welt gepustet worden. Doch es war nicht die bekannte Schauspielerin, die da Indiskretionen aus der Bundesversammlung getwittert hat, sondern die Satirezeitschrift Titanic. Titanic hat sich einen bösen Scherz erlaubt, wollte die Medien vorführen, die gerne alles ungeprüft übernehmen. Und es hat – leider – geklappt.

Opera: Twittern mit dem Opera-Browser

Zum Surfen und Twittern waren bislang zwei Programme notwendig: ein Browser und ein Twitterclient. Opera-Nutzer haben es da leichter. Für den norwegischen Browser gibt es ein gut gemachtes Twitter-Widget.

Twitter: Zeitversetzt twittern mit dem Onlinetool Hootsuite

Twitter lebt von Aktualität. Was direkt bei Twitter.com oder über Twitter-Tools gezwitschert wird, ist sofort online. Es geht auch anders. Mit einem kostenlosen Onlinetool lassen sich Tweets im Voraus verfassen und dann sekundengenau zum gewünschten Termin abschicken.

Google und Bing integrieren Twitter

Die beiden Suchdienste Google und Bing binden Twitter in ihre Suche ein. Wenige Sekunden, nachdem eine Twitter-Nachricht abgeschickt wurde, kann sie künftig in Suchergebnissen auftauchen. Dadurch sollen die Suchergebnisse aktueller werden.

Bitly & Co.: Die Langversionen verkürzter Adressen anzeigen

Spätestens seit Twitter sind abgekürzte URLs im Format http://bit.ly/xyz gang und gäbe. Die Kurz-URLs machen lange Webadressen zwar überflüssig. Doch beim Klick auf die Kurzversion bleibt oft ein mulmiges Gefühl. Man sieht nicht mehr sofort, wo es hingeht. Mit einem Trick lässt sich die wahre Adresse herausfinden.

JBK (Johannes B Kerner) findet Twitter „die Pest“

Ich dachte eigentlich, die Zeiten wären vorbei, in denen man sich öffentlich damit brüstet, mit Technik und Internet nix am Hut zu haben. Aber da habe ich wohl nicht mit Johannes B Kerner gerechnet, dem geschmeidigen Abendtalker des ZDF. (Zumindest noch, er geht ja wieder zum Privatfernsehen.) Kerner bekennt öffentlich, noch nie getwittert zu haben – hält Twitter aber „für die Pest“. Aha.