Windows Vista 64: Treibersignatur deaktivieren und unsignierte Treiber installieren

Die 64-Bit-Version von Windows Vista ist das derzeit modernste Windows-Betriebssystem. Es nutzt alle Fähigkeiten neuer 64-Bit-Prozessoren wie des Intel Core-2-Duo und ermöglicht beispielsweise die Nutzung von 4 GB, 8 GB, 16 GB oder noch mehr Arbeitsspeicher. Das ist mit der 32-Bit-Variante nicht möglich – hier ist bei 4 GB Schluss, auf einigen 32-Bit-System sogar schon bei 3 GB. Die Kehrseite der 64-Bit-Medaille: Windows Vista 64 akzeptiert nur signierte Treiber. Wer trotz der Beschränkung einen alten 32-Bit-Treiber installieren möchte, kann die Zwangsprüfung temporär ausschalten.

Systemordner schneller öffnen

Als Systemordner werden bei Windows XP und Vista wichtige Standardordner wie „Eigene Dateien“, die Netzwerkumgebung, das Windows-Verzeichnis oder der Speicherort für persönliche Anwendungsdaten bezeichnet. Wer hier Einstellungen verändern oder Dateien bearbeiten möchte, muss sich erst mühsam durch die Ordnerstruktur klicken.

Administrative Freigaben von Windows schließen

Gemein: Auch wenn im lokalen Netzwerk keine Ordner freigegeben sind, können Netzwerkbenutzer auf sämtliche Ordner und Dateien der Festplatte zugreifen. Findige Hacker verwenden dazu die so genannten „Administrativen Freigaben“, die automatisch auf jedem Windows-PC eingerichtet werden. Das Sicherheitsleck sollte unbedingt geschlossen werden.

Screenshots von Filmen und TV-Sendungen anfertigen

Mit Mediaplayern wie iTunes, VLC oder dem Windows Media Player wird aus dem PC ein kleines Heimkino. Mit eingebauter TV-Karte oder DVB-T-USB-Stick lassen sich am Rechner sogar Fernsehprogramme empfangen. Wer davon jedoch Screenshots anfertigen will, hat’s nicht immer leicht: Oft erscheint nur ein schwarzes Viereck im Bildbearbeitungsprogramm.

Das XP-Notebook als Wecker nutzen

Auf der Reise den Wecker vergessen? Macht nichts. Wer sein Windows-XP-Notebook mit dabei hat, kann sich auch vom tragbaren Rechner wecken lassen. Auf Wunsch sogar mit den Lieblingstiteln aus dem Musik-Ordner.

Geheime Autostart-Programme entlarven mit AutoRuns

Erfahrene Windows-Nutzer spüren versteckte Autostart-Programme mit dem Systemkonfigurationsprogramm von Windows XP und Vista auf. Mit der Tastenkombination [Windows]+[R] und dem Befehl „msconfig“ lassen sich gestartete Programme und Dienste individuell konfigurieren. Es geht aber noch besser: Profis verwenden das kostenlose Tool „AutoRuns“. Damit lässt sich sogar der Start geheimer DLL-Bibliotheken unterbinden.

Den Computer per Tasten-Kombination (Shortcut) sperren

Es gibt Situationen, da sollte das am Bildschirm Gezeigte so schnell wie möglich verschwinden, etwa wenn der Chef das Büro betritt und die aufgerufenen Webseiten oder das gestartete Solitär-Spielchen nicht sehen soll. Jetzt muss es schnell gehen. Der Aufruf des „Sperren“-Befehls aus dem Startmenü dauert viel zu lange. Bis die Maus bewegt und die Befehle angeklickt wurden, ist es schon zu spät. Am schnellsten geht’s mit einer undokumentierten Tastenkombination.

Windows XP: Geplante Tasks auch ohne Kennwort ausführen

Regelmäßige Aufgaben wie das Anlegen von Sicherheitskopien mit dem Backupprogramm lassen sich im Taskplaner von Windows XP automatisieren. Über den Befehl „Start | Systemsteuerung | Geplante Tasks | Geplanten Task hinzufügen“ ist ein neuer Task schnell erstellt.