Wer in Windows 10 festlegen möchte, mit welcher Anwendung bestimmte Arten von Dateien geöffnet werden sollen, kann einfach auf eine dieser Dateien rechtsklicken und das Öffnen-mit-Menü nutzen. Fehlt darin der Eintrag zum Auswählen des gewünschten Programms, lässt sich die Zuordnung auch anders konfigurieren.
Wer einen Mac einsetzt, muss deswegen nicht auf Windows verzichten. Manche Programme gibt es eben nur für das Microsoft-System. Kommt als Hypervisor Parallels Desktop zum Einsatz, lassen sich Dateien aus dem Finder auf Wunsch auch direkt in der zugehörigen Windows-App öffnen.
Öffnet man in Windows 10 eine *.mp3-Datei, wird automatisch die App Groove-Musik gestartet. Die gefällt aber längst nicht jedem. Alternativ lässt sich aber auch ohne Probleme ein anderes Programm zur Wiedergabe von Musik-Dateien nutzen.
Meist werden *.zip-Archive im Explorer geöffnet. Allerdings können so keine anderen Archiv-Typen gelesen werden – *.rar-Dateien bleiben etwa außen vor. Mit einer Alternative wie 7-Zip ist das Problem gelöst. Auf Wunsch lassen sich Archive direkt mit 7-Zip öffnen.
In Windows 8 hat Microsoft einige neue interessante Dateityp-Zuordnungen eingebaut. Zum Beispiel ist die neue „Reader“-App jetzt für PDF-, XPS- und OXPS-Dateien zuständig. Die Fotos-App arbeitet mit einer Vielzahl Bilddateien, und so weiter. Vielleicht bevorzugen Sie...
Kostenlose Bildprogramme gibt es wie Sand am Meer. Und so wird gerne einmal das eine oder andere Bildtool installiert und ausprobiert. Beim Doppelklick auf eine JPG-Datei startet dann nicht mehr das Lieblingsprogramm, sondern das neu installierte Fototool. Das lässt sich mit wenigen Handgriffen wieder ändern.