Zeitungs-Verlage wehren sich im Web gegen AdBlocker

Die Webseiten von Spiegel, Süddeutsche, Zeit und einigen anderen Zeitungen und Zeitschriften haben sich diese Woche gegen den Einsatz von Werbefiltern gewehrt. Programme wie Adblock Plus filtern konsequent alle Anzeigen aus Webseiten heraus. Die Folge: Den Betreibern der Webseiten gehen Werbeumsätze verloren. Dagegen wehren sich die Verlage. Sie finden: Wer kostenlos präsentierte Inhalte nutzt, der soll auch die Werbung anzeigen lassen.

Werbefilter sind die beliebtesten Erweiterungen für Browser wie Firefox oder Chrome. Allein Adblock Plus soll schon 200 Millionen Mal im Einsatz sein. Wer so einen Werbefilter installiert, sieht kaum noch Werbung auf Webseiten. Die Filter unterdrücken nicht nur Popup-Fenster und Layer-Werbung, sondern auch Werbeinseln innerhalb der Webseiten. Das kostet die Anbieter wertvolle Werbeumsätze – und darauf haben sie auf ihren Portalen hingewiesen.

Die Aktion sollte eine Diskussion in Gang bringen, wie viel Werbung auf einer Webseite in Ordnung ist und wie ernst Datenschutz und Persönlichkeitsrechte genommen werden sollten. Wieviel Werbung sollten sich User gefallen lassen, die kostenlose Inhalte nutzen? Es gibt eine Menge zu klären.

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