Sarah Silverman meint: Verkauft den Vatikan – und beendet so den Welthunger

12.10.2009 | Von Christian Lanzerath

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Wer diesen Blog schon länger verfolgt, weiß: Ich finde Sarah Silverman klasse. Nicht obwohl die US-Comedian Tabus verletzt, sondern weil sie es tut. Sie ist herrlich unberechenbar, denkt um die Ecke, legt den Finger in der Wunde (auch wenn es immer wieder schmerzt, vor allem einzelne Personen wie zum Beispiel Paris Hilton, auf die Silverman es besonders abgesehen hat).

Aber: Anders als zum Beispiel hiesige Comedians wie zum Beispiel Mario Barth, der immer nur rumalbert, aber ansonsten nichts zu sagen hat, will Sarah Silverman sichtlich und erkennbar etwas bewegen. Sie hat eins der besten Wählt-Obama-Spots gemacht, die ich gesehen habe. Und jetzt hat Sarah Silverman eine neue Idee: Wir könnten den Hunger in der Welt beseitigen, wenn wir -- ja, wenn wir den Vatikan verkaufen würden. Die -- geschätzt -- halbe Billion Dollar, die das bringen würde, müsste doch wohl ausreichen…

Autsch. Wieder so ein Coup, über den sich viele vermutlich herrlich aufregen werden. Aber warum eigentlich nicht?


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6 Kommentare to “Sarah Silverman meint: Verkauft den Vatikan – und beendet so den Welthunger”

  1. John meint:

    Ohne Hunger, Krankheiten, Kriege wäre die Welt schon lange überbevölkert!
    Dann hätte der Rest auch nichts mehr zu essen.
    Natürlich hat der Vatikan als älteste und reichste Bank der Welt genügend Geld, der braucht nicht verkauft zu werden, die bräuchten nur was abzugeben, und dann?
    Nur die Ungerechtigkeit der Gegenwart reguliert das Bevölkerungswachstum ein. So ist die Welt aufgebaut und so reguliert sich das von selbst.
    Das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Wenn der Welthunger jetzt beendet würde, hätten unsere Nachfolger nichts mehr zum Essen.

  2. Stefan meint:

    Muss mich meinen Vorgängern anschließen – war eigentlich nicht besonders lustig. Vorallem die Erwähnung von Holocaust und “pussies” naja hätte sie sich irgendwie sparen können :-D .

  3. Anton Christian Glatz meint:

    Wird aus zwei Gründen nicht funktionieren:

    1. Der Kaufpreis geht auf der anderen Seite wieder ab. Die halbe Billion Dollar liegt ja nicht herrenlos auf der Strasse herum.

    2. Wer soll den Schrott schon kaufen?

  4. dongiorgio meint:

    weil sie nicht gerade sehr originell ist und zudem mitnichten das Problem “global feed” lösen würde; ganz im Gegensatz zu sehr konstruktiven Ansätzen……….also weder originell, noch intelligent, noch besonders lustig, daher in keinerlei Hinsicht aufregend….

  5. Mira meint:

    So ein saublödes Gelabere …. “Vatikan-Verkauf”

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  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Mario Haberl erwähnt. Mario Haberl sagte: Den Vatikan verkaufen? Gehts noch? Was für eine blöde Idee: http://tinyurl.com/yzsbjqy [...]

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