fotolia_731441_s.jpgDa wird aber womöglich vielen Macianern das Lachen im Halse stecken bleiben. Bislang konnten sich Mac-Benutzer locker über die Windows-Welt lustig machen, wenn es um Viren, Würmer, Trojaner und Hackattacken ging. Denn die meisten ernsthaften Sicherheitsprobleme betrafen bislang in erster Linie die Windows-Welt. Die Zeiten scheinen vorbei: Jetzt kursiert ein Schadprogramm, das Macs befällt.

Offizieller Name: OSX.RSPlug.A. Dahinter verbirgt sich ein Trojaner, der es auf das neue Mac OS X Leopard abgesehen hat. Noch wird der Trojaner in erster Linie auf Pornoseiten verteilt. Aber vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch harmlosere Webseiten als Infektionsherd fungueren. Eine ganz schlimme Sache, da der Trojaner auf infizierten Systemen volle Root-Rechte erhält und den Rechner mitunter auf Phishing-Seiten umleitet, um Passwörter abzugreifen.

Ich bin schockiert, habe ich mir doch gerade  erst einen MacBook Pro bestellt – in der Hoffnung, den üblichen Problemen künftig entfliehen zu können. 😉 Wie dem auch sei: Die nicht unübliche Argumentation, mit stärkerer Verbreitung eines Betriebssystems würde auch die Zahl der Viren, Würmer und Trojaner steigen, scheint sich zu bewahrheiten. Apple ist derzeit auf Höhenflug – die Marktanteile wachsen. Also macht es auch allmählich Sinn, Sicherheitslücken im Mac auszunutzen.

Vorbei die Schonzeiten für die Apfelwelt. 🙂

1 Antwort
  1. Hartei
    Hartei sagte:

    Der Trojaner „erhält“ nicht einfach so volle Root-Rechte, sondern der Benutzer gibt dem Programm Root-Rechte, indem er das Administrator-Passwort eingibt.

    Der Trojaner nutzt also keine Sicherheitslücke des Macs aus.

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