Windows NT und XP bieten zwei verschiedene Methoden (Dateisysteme) an, um die auf der Festplatte gespeicherten Programme und Daten zu verwalten. Während das modernere Dateisystem NTFS erhebliche Vorteile in punkto Stabilität und Tempo zu bieten hat, ermöglicht nur das etwas ältere Dateisystem FAT32, dass auch Windows 95/98/Me auf die hier gespeicherten Daten zugreifen können.

Viele Benutzer von Windows XP verwenden das Dateisystem FAT32, obwohl NTFS viel schneller wäre. FAT32 sollte nur dann benutzt werden, wenn auf demselben Rechner auch eine ältere Windows-Version zum Einsatz kommt. In jedem anderen Fall unbedingt NTFS benutzen. Um herauszufinden, welches Dateisystem verwendet wird, im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Festplatte klicken und „Eigenschaften“ auswählen.

Sollte hier „FAT32“ stehen, lässt sich die Partition auf Wunsch nach NTFS konvertieren. Dazu im „Start“-Menü die Funktion „Ausführen“ aufrufen und dort folgenden Befehl eingeben (für ‚Laufwerk‘ die Laufwerkskennung eintragen):


convert <Laufwerk:> /fs:ntfs