Wer als Windows-Benutzer die Funktion „Löschen“ benutzt oder eine Datei mit Hilfe der Maus auf den Papierkorb zieht, löscht die betreffende Datei nicht, sondern verschiebt sie: In den Papierkorb, ein spezieller Ordner auf der Festplatte, der normalerweise unsichtbar ist – aber das Rekonstruieren versehentlich gelöschter Dateien erlaubt. Erst wenn im Kontextmenü des Papierkorbs die Funktion „Papierkorb entleeren“ aufgerufen wurde, verschwinden die gelöschten Dateien endgültig.

Mit Bordmitteln lassen sich die gelöschten Dateien nun nicht mehr wiederherstellen. Allerdings durchaus mit speziellen Programmen wie EasyRecovery oder anderen. Undelete-Programme durchforsten auf Wunsch die Festplatte nach „Dateileichen“. Meist lassen sich gelöschte Dateien noch Tage, oft sogar Wochen später problemlos rekonstruieren. Denn: Windows löscht die Daten nicht von der Festplatte, sondern entfernt lediglich die „Karteikarte“, auf der steht, wo die Daten gespeichert sind. Für alle, die ihre Daten wirklich löschen wollen, ein hohes Sicherheitsrisiko.

Wer Daten wirklich unwiederbringlich löschen will, muss einen virtuellen Shredder bemühen. Für anspruchsvolle Benutzer gibt es gute Shredderprogramme im Fachhandel. Für den Privatbereich reicht das kostenlose Programm FileShredder völlig aus, das es kostenlos unter http://www.sogehtsleichter.de/fileshredder gibt.

Wer ein komfortables Programm zum sicheren Löschen von Dateien oder sogar kompletten Festplatten braucht, sollte zu Safeerase von O&O Software greifen. Diese Software löscht Dateien endgültig und komplett von der Festplatte; einzelne Dateien, aber auch ganze Ordner oder Festplatten.