Spiegel Online schweigt zu Stefan Austs Rauswurf

Stefan Aust ist seit 13 Jahren Chefredakteur des ehrwürdigen Spiegel. Nicht unumstritten, aber welcher Chef ist das schon? Als aufrichtiger Spiegel-Online-Fan bin ich allerdings schon schockiert, dass es bislang (Stand: Freitag, 16. November, 20.15 Uhr) nicht eine einzige Zeile über den Rauswurf von Stefan Aust beim Spiegel zu lesen ist. Niemand erwartet, dass Spiegel Online kritisch über die Art und Weise des Rauswurfs berichtet. Das erledigen dann schon andere, etwa das Branchenorgan Kress Report. Aber ist es wirklich zu viel verlangt, wenigstens zu melden, dass der Spiegel sich von seinem Chef trennt?

Sonst wird in Spiegel Online jede noch so kleine Personalie vermeldet, vor allem aus den Bereichen Sport, Fernsehen und Unterhaltung. Personalentscheidungen aus dem Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks werden mit Häme begleitet. Und eine Personalie im eigenen Haus? Wird togeschwiegen. Da fragt man sich natürlich schon, warum!? Ich zumindest frage mich das. Vielleicht liegt es daran, dass der verdiente Chefredakteur von Spiegel Online, Mathias Müller von Blumencron, selbst für diesen Posten im Gespräch ist? Aber auch das könnte man, nachrichtlich, vermelden.

Ich verstehe es nicht. Und bin enttäuscht.

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