Praktisch weg könnte man sagen, denn Windows XP hat mit vielen alten Zöpfen aufgeräumt und das DOS praktisch fast komplett in die Verbannung geschickt. Den Modus „Computer im MS DOS-Modus starten“, der noch unter Windows 98 existierte, wurde bereits mit dem Vorgänger von Windows XP – Windows Me – abgeschafft. Man könnte sagen, Windows ist das Schicksal seines alten „Gefährten“ DOS ziemlich egal geworden. Mit Windows XP hat Microsoft den endgültigen „Wachwechsel“ in Sachen Betriebssystemen durchgesetzt.

Windows 95/98 war eigentlich nichts anderes als eine grafische Erweiterung von DOS. Zuerst wurde quasi DOS gestartet, darauf aufbauend war Windows angelegt. Daher gab es hier auch die Möglichkeit, in den MS DOS-Modus zu wechseln. Zugleich hatte DOS hier noch wesentlich mehr „Macht“. Da DOS seinerzeit das „eigentliche“ Betriebssystem war, waren Sie mit DOS-Befehlen auch in der Lage, direkt auf die Hardware des Computers zuzugreifen.

Mit Windows XP nun hat sich die Lage quasi umgekehrt: Windows ist das eigentliche Betriebssystem. Wird DOS gestartet, dann muss es sich den Vorgaben von Windows fügen. Das ist auch der Grund, warum es unter Windows XP keine bootfähigen Disketten mehr gibt.