DVDs zu kopieren ist keine einfache Sache. Das wird zum einen verhindert durch die Schiere Menge an Daten, die auf einer durchschnittlichen Film-DVD gespeichert sind. Vier bis fünf Gigabyte kommen da schnell zusammen; da macht selbst die größte Festplatte irgendwann schlapp. Darüber hinaus will die Filmindustrie natürlich auch verhindern, dass Sie DVD-Scheiben kopieren.

Laut Gesetz ist zwar das Anfertigen einer Sicherheitskopie für den persönlichen Gebrauch erlaubt, doch auch das wird durch den auf DVDs in aller Regel vorhandenen Kopierschutz verhindert: Die DVD-Daten lassen sich zwar auf die Festplatte transportieren, eine Wiedergabe von der Festplatte ist aber nicht möglich; es erscheinen nur wilde Zeichen.

Die Lösung für beide Probleme sind die sogenannten DVD-Ripper. Sie holen die Daten von der DVD, entfernen dabei den Kopierschutz und rechnen den Film auf eine geringere – dafür aber weniger platzfressende – Auflösung herunter. Das Ergebnis: Am Ende lässt sich die DVD-Kopie auf ein bis zwei normalen CD-Rs unterbringen. Hersteller solcher DVD-Ripper sind unter anderem die Firma „S.A.D.“ mit dem Programm „MovieJack“ sowie das Unternehmen „G-Data“ mit der Programmserie „DaviDeo“.