Festplatten können sich immer mehr merken. Sie fassen heute problemlos 100, 200 oder auch 300 Gigabyte (Milliarden Zeichen) Daten. Doch viele Computerkäufer sind verwirrt: Nach dem Einschalten des neuen Rechners oder dem Einbau der neuen Festplatte meldet Windows eine deutlich kleinere Speicherkapazität als im PC-Prospekt oder vom Fachhändler versprochen.

Der Hintergrund: Hardware- und Softwarehersteller rechnen anders. Während in der Softwareindustrie ein Kilobyte genau 1.024 Byte sind und ein Megabyte 1.024 x 1.024 = 1.048.576 Byte, sind für Hardwarehersteller ein Kilobyte 1.000 Byte und ein Megabyte 1.000.000 Byte.

Bei großen Festplatten im Gigabyte-Bereich ergeben sich da schnell erhebliche Unterschiede. Auf Festplatten, die laut Herstellerangaben 100 Gigabyte Speicherkapazität (100.000.000.000 Byte) aufweist, zeigt Windows lediglich 93 GByte an. Ein Unterschied von rund 7% ist deshalb vollkommen im Bereich des Normalen.