Der im aufpolierten Internet Explorer 6.0 (nach Installation der aktuellen Updates und/oder des Service Pack 2) enthaltene Popup-Filter birgt einige Stolperfallen. Der Benutzer kann einstellen, wie sensibel der Popup-Filter reagieren soll: Dazu im Menü “Extras” die Funktion “Popupblocker” und dort “Popupblockereinstellungen” auswählen. Hier lässt sich nicht nur eintragen, welche Webseiten Popups öffnen dürfen (was im Einzelfall durchaus erwünscht sein kann), sondern auch die “Filterungsstufe” regulieren.

Eingestellt ist normalerweise die Stufe “Mittel”. Der Internet Explorer blockt die meisten, aber keineswegs alle Popups. Aber Vorsicht: Wird die Filterstufe “Hoch” gewählt, blockt Windows selbst solche Fenster, die nach Anklicken eines Links oder Bilds geöffnet werden – was normales Arbeiten praktisch unmöglich macht, etwa wenn eine Fotogallerie angeklickt wird. Wer diese extrem abwehrende Popup-Sperre umgehen will, muss beim Anklicken eines Links gleichzeitig die [Strg]-Taste drücken.

Die Schutzstufe “Niedrig” bedeutet, dass alle als “Sicher” eingestufte Webseiten Popups öffnen dürfen. Eine oft durchaus praktische Option. Normalerweise ist die Standardstufe “Mittel” allerdings die beste Wahl. Einen nützlichen Test, wie gut der verwendete Popup-Blocker funktioniert (auch in anderen Browsern) und wie er eingestellt ist, gibt es auf der Webseite (engl.): http://www.kephyr.com/popupkillertest/test.