Wenn Sie mehrere Leute mit Digitalfotos versorgen möchten, wird der Versand per E-Mail zur zeitaufwändigen und mitunter kostspieligen Sache. Besser, man legt gleich ein virtuelles Fotoalbum im Internet an. Unter http://www.pixum.de können registrierte Benutzer kostenlos über 200 MByte Speicherplatz verfügen, genug für rund 100 Bilder in guter Qualität. Auf Knopfdruck lassen sich dann per E-Mail Freunde und Bekannte einladen, die den geschützten Bereich jederzeit besuchen und durch die dort gespeicherten Fotos stöbern können. Der Service ist kostenlos. Wer mag, kann natürlich auch jederzeit Papierabzüge der Aufnahmen bestellen, die dann per Post nach Hause geschickt werden.

Besser als E-Mail: Das Betrachten der Bilder im Internet. Das Prinzip ist einfach: Sie speichern ihre Bilder im Netz, geben Adresse und ggf. Zugangsdaten an Freunde und Bekannte weiter, die die Internet-Adresse aufrufen und sich die Bilder dort anschauen können. Dienste wie Ofoto verdienen ihr Geld damit, dass sie auch gleich die Gelegenheit zum Bestellen von Abzügen bieten.

Andere Anbieter sind http://www.yahoo.de (im Bereich Organisieren / Kommunizieren > Fotos) und http://www.ofoto.de. Auch dort lassen sich kostenlos solche virtuelle Fotoalben einrichten. Hier steht genügend Speicherplatz zur Verfügung, um selbst große Bildmengen hochzuladen. Das Hochladen der Fotos ist dabei meist einfach und komfortabel: Der Benutzer wählt die gewünschten Fotos aus und überträgt sie dann per Datenleitung auf den Server des Anbieters. Ofoto bietet sogar einige Bearbeitungsmöglichkeiten, so lassen sich die Bilder verfremden, rote Augen entfernen oder auch Filter anwenden. Nicht ganz so komfortabel wie in einem Fotoprogramm, aber immerhin.

Alle Fotoalben bieten die Möglichkeit, Freunde oder Verwandte einzuladen. Diese bekommen dann eine E-Mail und können die Alben anschauen. So ist sichergestellt, dass nicht jeder in den Fotos herum blättern kann (es sei denn, man macht sie ausdrücklich öffentlich).