Nach dem Einschalten und Hochfahren des Rechners startet Windows – mehr oder weniger unbemerkt – zahlreiche Programme, die im Hintergrund laufen. Sie sorgen dafür, dass der Virenschutz auf dem neuesten Stand bleibt, die Bleutooth-Geräte funktionieren und die Festplatte aufgeräumt wird, um nur einige Beispiele zu nennen. In der „Task-Leiste“ am unteren Bildschirmrand erscheinen nur die direkt vom Benutzer gestarteten Programme. Mit Hilfe von [Alt][Tab] kann der Benutzer zwischen den Programmen wechseln.

Wer die Tastenkombination [Strg][Alt][Entf] betätigt ruft den Task-Manager auf. Auch hier lässt sich sehen, welche Programme gerade laufen – auch unsichtbar im Hintergrund. Ein Klick auf „Prozesse“ bringt eine lange Liste zum Vorschein. Oft taucht hier die Bezeichnung „svchost.exe“ auf. Das ist kein Programm, sondern eine Art „Vermittler“. Das Programm vermittelt zwischen Windows und einer (meist kleinen) Anwendung, die Funktionen des Betriebssystems nutzt.

Wer wissen will, welche Dienste sich konkret dahinter verbergen, klickt auf das „Start“-Menü und danach auf „Ausführen“. Anschließend „cmd“ eingeben, danach „tasklist /svc“. Windows präsentiert nun die Namen aller aktiven Prozesse in Klartext. Diese Informationen sind allerdings eher etwas für erfahrene PC-Benutzer, die genau wissen wollen, was im PC so vor sich geht. Die Daten können helfen, Viren oder Schnüffelprogrammen auf die Spur zu kommen.