Die Mehrzahl der Computerbenutzer verwendet Outlook Express, um E-Mails auszutauschen. Kein Wunder, schließlich ist Outlook Express serienmäßig bei jedem Windows dabei und kann kostenlos aus dem Netz geholt werden. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, steigt nicht so ohne weiteres um. Aber eben weil das Programm so weit verbreitet ist, stürzen sich Programmierer von Viren, Würmern, Trojanern und anderem virtuellen Ungeziefer mit Vorliebe auf Sicherheitslücken in dieser Software – weil sich so maximaler Schaden anrichten lässt.

Wer Outlook Express ersetzen will, sollte sich mal Thunderbird anschauen. Der „Donnervorgel“ ist ebenfalls kostenlos zu haben, auch mit deutscher Benutzeroberfläche. Das Programm läuft auch auf Windows-Rechnern. Thunderbird bietet im wesentlichen dieselben Funktionen wie Outlook Express und lässt sich auch fest genauso bedienen. Auch Thunderbird kann mehrere E-Mail-Konten verwalten.

Wer umsteigen möchte, kann E-Mail-Postfächer und Einstellungen von Outlook Express übernehmen. Thunderbird verfügt über einen recht guten Spam-Schutz: Der eingebaute Filter ist lernfähig und merkt sich, welche Mails Sie lesen wollen und welche nicht. Darüber hinaus lässt sich Thunderbird erweitern – und gilt gemeinhin als sicherer. Viren oder Würmer, die Outlook Express austricksen, beißen sich an Thunderbird oft die Zähne aus. Es lohnt sich also, das Gratisprogramm mal auszuprobieren.

Die Software gibt es gratis unter: http://www.sogehtsleichter.de/thunderbird und läuft auf Windows, Mac und Linux.

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