In nahezu jeder Digitalkamera steckt ein Speicherchip. Mit der Zeit entsteht bei den meisten Speicherchips derselbe Effekt wie bei Festplatten: Das Speichern und Laden von Bildern dauert länger als in den ersten Tagen. Der Grund ist derselbe wie bei den Festplatten: Mit der Zeit ist der auf dem Speicherchip verfügbare Speicher fragmentiert. Die Informationen lassen sich nicht mehr en bloc speichern, sondern müssen in kleine Einheiten aufgeteilt werden. Das gilt vor allem für besonders volle Speicherchips.

Um diesen Effekt zu vermeiden, empfiehlt es sich, entweder immer nur das jeweils unmittelbar zuletzt aufgenommene Foto zu löschen – oder gleich alle. Wer jedoch zwischendurch einzelne Bilder vom Speicherchip entfernt, fragmentiert den Speicher. Wenn sich das spürbar bemerkbar macht, hilft nur noch eins: Der Speicherchip muss neu formatiert werden. Dazu die auf dem Chip gemerkten Bilder vorher auf Festplatte sichern und anschließend die “Formatieren”-Funktion in der Kamera nutzen. Jede Kamera bietet die Möglichkeit, ein Speichermedium zu formatieren. Danach arbeitet die Kamera wieder im maximal möglichen Tempo.