Versandapotheken sind nach Ansicht der Krankenkassen prinzipiell nicht weniger vertrauenswürdig als klassische Apotheken. Laut BKK Bundesverband sei nicht der Sitz der Apotheke entscheidend, sondern ob die Arbeitsweise deutschen Standards entspricht. Schließt eine Kasse einen Rahmenvertrag mit einer Versandapotheke, wird diese vorher geprüft. Vor allem Beratung muss gewährleistet sein. Die Arztnummer auf jedem Rezept muss geprüft werden.

Der Verband weist darauf hin, dass Patienten im Zweifel bei der jeweiligen Kasse nachfragen können, ob der Versandanbieter bekannt ist und ob hier Medikamente bestellt werden dürfen.

Laut AOK Bundesverband gibt es etwa mit dem in den Niederlanden ansässigen Anbieter DocMorris, Marktführer bei den Versandapothoden, bislang keine Probleme. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) beurteilt die Situation allerdings anders und weist darauf hin, dass Versandapotheken im punkto Beratung schwächeln.

Vorteil der Versandapotheken: der oft eingeräumte Rabatt. So gibt es bei DocMorris für gesetzlich Versicherte einen Nachlass in Höhe der halben Zuzahlung durch die Versicherung. Wer privat versichert ist, erhält für jedes rezeptpflichtige Arzneimittel einen Bonus von drei Euro.

Hier geht’s zu DocMorris, der Online-Apotheke